Ausgabe 2/2005
Dipl.-Ing. P. Pini
1 Einleitung
Richtig Messen statt subjektiv Fühlen steht am Anfang einer korrekten Diagnose. Die neue ISO 18 738 legt die Standards zur Messung der Fahrleistung und Fahrqualität von Aufzugsanlagen fest. Damit wird Qualität messbar und vergleichbar! Das zeigt heute schon absehbare Auswirkungen: Auf der einen Seite stehen die Hersteller, Montage- und Servicebetriebe, deren Qualität bzw. erbrachte Leistung messbar und vergleichbar wird. Auf der anderen Seite stehen die Planer, Betreiber, Prüfer und Nutzer von Aufzugsanlagen, die davon nur profitieren können und wollen.
Dr. Peter Lauer
In München steht nicht nur ein Hofbräuhaus, sondern schon seit langen Jahren gibt es dort mit der Meiller Aufzugtüren GmbH einen Komponentenhersteller, der sein Handwerk versteht. Wann und wo immer in Deutschland der Weg mit einem Aufzug nach oben führt, kann es sein, dass dieser Aufzug durch eine Meiller-Tür betreten wird. Das Leistungsangebot reicht dabei von der Standardausführung bis zur in Größe, Ausführung und Materialanforderung höchstwertigen Sonderlösung. Über die Hälfte der Produktion sind projektspezifische Sonderanfertigungen.
Umstrukturierung in Wiedenzhausen
Die Veränderungen bei Wittur, dem Wiedenzhausener Komponentenlieferanten wurden in den letzten 15 Monaten von der gesamten Aufzugsbranche beobachtet. Im Januar 2005 führte die Redaktion des Lift-Reportes ein informatives Gespräch mit dem Vorstand der Wittur AG, Peter Grimm und Michael Lencik, sowie Wolfgang Adldinger, Technischer Direktor für Aufzugsysteme, Normen und Zertifizierungen sowie Norbert Märkl, Geschäftsführer und Harald Bohnenstengel, Leiter Vertrieb der Wittur K+S GmbH in Wiedenzhausen.

v.l.n.r. Norbert Märkl, Wolfgang Adldinger, Michael Lencik, Peter Grimm, Harald Bohnenstengel, Dr. Peter Lauer

Werner Böhm
Der VFA-INTERLIFT E. V., Verband für Aufzugstechnik bietet seinen 132 Mitgliedern ein umfassendes Angebot an vielfältigen Dienstleistungen. In der Geschäftsstelle des VFA-INTERLIFT in Hamburg steht Angela Stamm, die Office Managerin und Leiterin der Geschäftsstelle den Mitgliedern des Verbandes jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Die Vertretung des Verbandes in nationalen und internationalen Gremien wird u. a. durch den Geschäftsführer Werner A. Boehm wahrgenommen.
III. Schwelmer Symposium – 2. und 3. Juni 2005, Schwelm
Am 2. und 3. Juni 2005 findet in Schwelm zum dritten Male das Schwelmer Symposium statt.
In diesem Jahr werden moderne Technik im und um den Aufzug von kompetenten Referenten beleuchtet.
Anmeldungen sind noch bis zum 30. April 2005 bei der Firma Henning GmbH in Schwelm möglich.
Der „European Lift Congress Heilbronn“ wird in wenigen Monaten das erste Mal am 28. + 29. Juni 2005 in Heilbronn stattfinden. In einigen Fachzeitschriften sowie über verschiedene Organisationen wurde der Kongress bereits Ende 2004 angekündigt. In der Zwischenzeit konnten die Vorbereitungsarbeiten vorangetrieben und das endgültige Programm zusammengestellt werden. Die Technische Akademie Heilbronn sowie die an der Organisation des Kongresses beteiligten Personen freuen sich, den Teilnehmern ein interessantes Programm (Tabellen 1 und 2) mit hochrangigen Referenten präsentieren zu können. Auch dank der ideellen Unterstützung durch die European Lift Association ELA, die Europäische Vereinigung der Prüforganisationen CEOC, den beiden deutschen Herstellerverbänden VDMA und VFA sowie dem Verband der Technischen Überwachungsvereine VdTÜV verspricht der Kongress ein voller Erfolg zu werden.

Die im Januar 2004 veröffentlichte Norm EN 81-58 ist die neue europäische Norm, welche, in Übereinstimmung mit der Aufzugsrichtlinie 95/16/EG, die Testmethoden zur Prüfung der Feuerbeständigkeit von Schachttüren festlegt, wenn diese schachtseitig dem Feuer ausgesetzt sein würden. Diese Methode wurde zur Messung der Integrität und, falls erforderlich, der Wärmeabstrahlung- und -isolierung der Schachttüren entwickelt.


