Ausgabe 2/2010
Dipl.-Ing. (FH) Jörg Hellmich
Allgemein werden technische Systeme immer komplexer. Immer mehr elektronische Systeme bringen neue Funktionen, erhöhen den Komfort oder verbessern die Sicherheit eines Systems. Meist sind diese elektronischen Systeme mit kleinen embedded Mikroprozessoren ausge rüstet. In Abhängigkeit von Signalen, die Sensoren oder Eingänge zur Verfügung stellen , bestimmen diese Prozessoren nach den Algorithmen der internen Firmware die Funktionalität der Baugruppe. Je mehr Informationen über das System zur Verfügung stehen, um so breiter ist die Basis auf der Entscheidungen gefällt werden können.
Dr.-Ing. Wolfram Vogel
In Treibscheibenaufzügen sind die Stahldrahtseile einer Biegeermüdung durch den Lauf über die Treib- und Umlenkscheiben ausgesetzt. Hinsichtlich der Biegefolge ist auf das Auftreten von gleichsinnigen und gegensinnigen Biegungen , die unterschiedlich starken Einfl uss auf die Seillebensdauer haben, zu achten. In Treibscheibenaufzügen treten Gegenbiegungen bei Stahldrahtseilen beim Lauf über die Treib- und Umlenkscheiben bei der Anordnung des Antriebes oben oder unten neben der Fahrbahn auf. Gegenbiegungen an Stahldrahtseilen werden auch dann in Kauf genommen, wenn durch eine zusätzliche Umlenkung der Umschlingungswinkel der Treibscheibe und damit die Treibfähigkeit erhöht werden muss.
Rory Smith
Seit etwa 1998 ist ein PC-basiertes Simulationssystem zur allgemeinen Nutzung verfügbar. Das System ermöglicht es, beliebige Gebäudearten und beliebige Verkehrsarten zu modellieren. Jedoch weichen die Ergebnisse im Falle einer Analyse der Aufwärtsspitzen weit von den Erwartungen ab. Dieser Unterschied in den Ergebnissen hat zu der Schlussfolgerung geführt, dass auch wenn das Werkzeug der Simulation eine Möglichkeit darstellt, die Leistung einer Aufzugsanlage zu bewerten, es dennoch nicht immer für die Auslegung einer ordnungsgemäßen Aufzugsanlage herangezogen werden kann.

Nach schwerer Krankheit ist am 6. Februar 2010 Herr Horst Wittur im Alter von 67 Jahren verstorben. Der Auf- und Ausbau seines Unternehmens zu einem Weltmarktführer für Aufzugskomponenten war sein Lebensmittelpunkt. Horst Wittur war Unternehmer durch und durch, positiv und nach vorne denkend sowie mit Mut zum Risiko und hat dabei in fast vier Jahrzehnten alle Höhen und Tiefen erlebt. Mit seinem Fachwissen, seiner Kreativität und seinem unermüdlichen Einsatz hat er eine Firma von Weltruf aufgebaut, die seinen Namen trägt. Als Fachmann und als Mensch hat er sowohl innerhalb des Unternehmens als auch in der Aufzugsbranche große Anerkennung erfahren.
Aufzugsmesse in der Metacity
Die dritte Auflage der International Elevator & Escalator Expo fand wieder im Bombay Exhibition Center in Mumbai statt.
Leider lagen zum Druckunterlagenschluss noch keine genauen Zahlen über die Anzahl der Besucher vor. Die Ausstellungsfläche ist, laut der Messeorganisatoren, trotz rückläufiger Ausstellerzahlen größer geworden. Der subjektive Eindruck lässt aber auf ähnlich hohe Zahlen der Besucher wie im Jahr 2008 schließen.Wobei besonders bemerkenswert der verhaltene Besucherstrom am ersten Messetag und im Gegensatz dazu das Besucheraufkommen am letzten Messetag mit einer vorbildlichen Disziplin bis zum endgültigen Messeende war.
Moderne Technik im Aufzug
Bereits zum achten Mal findet das erfolgreiche Schwelmer Symposium in Schwelm statt. Die von der Henning GmbH ins Leben gerufene und von der VFA-Interlift Akademie und dem Lift-Report unterstützte Informationsveranstaltung wird auch im Jahr 2010 mit hochkarätigen Vorträgen aufwarten.

19. und 20. Oktober 2010, TAH Heilbronn
Der ,,European Lift Congress Heilbronn" wird am 19. und 20. Oktober 2010 nun bereits zum vierten Mal stattfinden. Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen, so dass nachfolgend über das vorläufige Programm und die wesentlichen Inhalte der Vorträge informiert werden kann.
Am 14. März 2010 ist plötzlich und unerwartet im 69. Lebensjahr Rudolf Deimann verstorben. Die Branche kennt ihn als aktiven engagierten Unternehmer, der sich nie zu schade war, die Ärmel hochzukrempeln und kräftig anzupacken.Im Jahre 1967 übernahm er die väterliche Firma und gründete um in die Bongers & Deimann GmbH, bekannt als BODE.
Vor allem KMU profitieren von der Normen-Flatrate
Insbesondere um kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zu DIN-Normen zu erleichtern, bietet der Beuth Verlag jetzt zwei Normen-Flatrates an. Sie ermöglichen den Bezug von DIN-Normen per PDF-Download zu günstigen Konditionen und umfassen sämtliche Dokumente der Regelwerke DIN, DIN EN, DIN EN ISO, DIN ISO, DIN IEC, DIN EN IEC und DIN ETS. Die Kunden entscheiden sich im Beuth WebShop entweder für eine 25er- oder die 50er-Flatrate, die den Download von25 bzw. 50 frei wählbaren DIN-Normen zum Festpreis von brutto 980,00 Euro bzw. 1850,00 Euro ermöglichen. Die Flatrate hat in beiden Fällen 12 Monate Gültigkeit, so dass sich der Download einzelner benötigter Normen bedarfsgerecht über ein ganzes Jahr verteilen lässt.
2N Telekomunikace, Hersteller und Lieferant von Aufzugsnotruf-Systemen, hat zum Jahresende 2009 beschlossen, den deutschen Markt mit neuen Sicherheits-Kommunikationssystemen für Aufzüge zu erschließen. Die neuen Produkte 2N® SingleTalk und 2N® Lift-Net, ideale Lösungen für die Notfallkommunikation, erfüllen die höchsten Anforderungen an Qualität und Funktionalität in Übereinstimmung mit den Normen der Europäischen Union. 2N konzentriert sich vor allem auf Firmen, die im Bereich der Herstellung und Montage neuer Aufzüge sowie der Modernisierung und Rekonstruktion tätig sind sowie auf Hersteller von Tableaus, Tastern und anderem Aufzugszubehör. ,,Wir geben uns nicht mehr nur mit der Rolle des bloßen Herstellers und Lieferanten zufrieden, sondern wir entwickeln unsere Produkte anhand der speziellen Anforderungen unserer Geschäftspartner aktiv weiter", sagte Josef Besta, regionaler Geschäftsführer von 2N.


