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02/03/12

Aktuell


Zum Jahresauftakt

 

Zum Start des neuen Jahres, welches alle Leser hoffentlich gut erholt beginnen, einige Betrachtungen zu dem bekannten Phänomen "Burn-out", von dem man in den letzten Monaten sehr viel lesen und hören konnte.

Kategorie: News
Erstellt von: admin

Ende des Jahres 2011 sagte sogar die Bundesarbeitsministerin diesem Phänomen mit Hilfe des Arbeitsschutzes den Kampf an.

Laut dem Gesundheitsreport der BKK haben psychische Störungen in den letzten Jahren beom Arbeitsunfähigkeitsgeschehen kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Der Anteil der psychisch bedingten Fehlzeiten an der gesamten Arbeitsunfähigkeit hat sich von Jahr zu Jahr erhöht. Das Burn-out ist zwar ein sehr bekanntes Phänomen, jedoch ist das Burn-out Syndrom als Krankheit nicht eindeutig definiert und hat bisher keine eigene Kennzeichnung im ICD erhalten. Seit 2004 steigen die Krankheitstage mit dieser Diagnose allerdings kontinuierlich an.

Dynamik ist eine der bedeutenden Entwicklungen der modernen Arbeitswelt, es sollte jedoch nicht zu einer Überbeschleunigung in den Unternehmen kommen, bei der die Arbeitnehmer und die Kapazitäten des Unternehmens dauerhaft überlastet werden.

Dabei kann es zu einem Burn-out kommen, welches als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und dann über Frustration zur Desillusionierung und Apathie führt. Die Leistungsfähigkeit bricht zusammen, dabei kann die Arbeitsfähigkeit für Monate eingeschränkt sein. Oft ist eine Behandlung im Krankenhaus unverzichtbar. Psychopharmaka können die Symptome meistens schnell behandeln, leider sind die Muster, die zum Zusammenbruch geführt haben, damit nocht nicht überwunden. Die Patienten fühlen sich häufig "wie gelähmt".

Man kann nur hoffen, dass die Fachleute und Spezialisten der Arbeitswelt Mittel und Wege finden diesem Phänomen entgegenzutreten.

LR 1/2012