Ausgabe 1/2010


01/01/10

ELEVCON 2010, Luzern, Schweiz


18. internationaler Kongress zum Thema Technik des Vertikaltransports in den „Startlöchern” mit der größten Anzahl an Vorträgen – insgesamt 50 Referate

Elevcon 2010, der 18. Weltkongress des International Association of Elevator Engineers in Luzern, präsentiert eine außergewöhnliche Liste vorgeschlagener Referate und Poster führender Fachleute der Aufzugsbranche aus der ganzen Welt. Der Kongress und die Ausstellung industrieller Neuheiten sind an drei Tagen an einem der prestigeträchtigsten Stätten Luzerns, dem Luzerner KKL Kongresszentrum am See, geplant.
Kategorie: Fachaufsaetze Ausgabe 1/2010
Erstellt von: Editor
Der Vorsitzende und Programmverantwortliche der Elevcon 2010 ist Ami Lustig, ESL – Eng. S. Lustig, Consulting Engineers Ltd. Der Lenkungsausschuss wird gebildet durch G.W. Gibson, USA, R. Howkins, Ove Arup & Partners, Großbritannien, John Inglis , OAM, IAEE President, Australien, Dr. A.T.P. So, City University, Hongkong, J. Stier, IAEE Administrative Board und S. Targit, Asray, Türkei
Vorläufiger Zeitplan
2. Juni 2010
Eröffnung Tagung am Vor- und Nachmittag
Ausstellung am Vor- und Nachmittag
Begrüßungsempfang am Abend
3. Juni 2010
Tagung am Vor- und Nachmittag
Ausstellung am Vormittag
Nachmittagsausflug mit anschließendem Abendessen gesponsert durch Schindler
4. Juni 2010
Tagung am Vor- und Nachmittag
Ausstellung am Vormittag
Ausflug & Abendessen
Am Abend des zweiten Tages (3. Juni) ist ein Ausflug zu einer Aufzugsanlage mit anschließendem Abendessen, gesponsert durch Schindler, geplant. Alle Teilnehmer und angemeldeten Begleitpersonen sind eingeladen, daran teilzunehmen. Um ca. 15 Uhr Abfahrt von Luzern per Schiff, dann mit der Seilbahn auf den Buergenstock hinauf, wo der Hammetschwand-Aufzug besichtigt wird, der höchste Freiluftaufzug Europas, der einen Höhenunterschied von 152 m in weniger als einer Minute überwindet. Mit dem Aufzug geht es ELEVCON 2010, Luzern, Schweiz 18. internationaler Kongress zum Thema Technik des Vertikaltransports in den „Startlöchern” mit der größten Anzahl an Vorträgen – insgesamt 50 Referate hoch zum Hammetschwand, im Anschluss gibt es im Hotel Buergenstock ein Abendessen.
Ausstellung
Die Ausstellung, die nur für eine begrenzte Anzahl Stände ausgelegt ist, wird während allen Kongresstagungen geöffnet sein. Für Standreservierungen wenden Sie sich bitte an das Ausstellungssekretariat: iaee@elevcon.com oder katrin_pust@elevcon.com
Auszüge/Vorträge (einige in Posterformat)
Miami Beach Stadt: Vorstellung einer Behörde mit Entscheidungsgewalt
Die Stadt Miami Beach gehört zu den fünf Städten, die vom Staat Florida mit der Entscheidungsgewalt über die Durchführung und Durchsetzung von Vorschriften hinsichtlich der Auslegung, Konstruktion, Installation, Änderung, Inspektion und Prüfung von mehr als 2000 städtischen Aufzügen ausgestattet wurden. Mit Hilfe genormter Formulare und Protokolle sowie einer Flexibilität der Einsatzkräfte und einem Inspektionsprogramm, das sowohl auf eigene Kontrolleure als auch auf Fachkräfte aus der privaten Wirtschaft zurückgreift, behielt man die Kosten im Griff und konnte die Wirksamkeit des Programms stärken. In diesem Beitrag wird der Aufbau der zuständigen Behörde beleuchtet, darunter die Delegation von Kompetenzen durch den Staat, Organisationsdiagramme, Prüfprotokolle und -formulare, Zuständigkeiten der Kontrolleure aus der Privatwirtschaft, Aufgaben der städtischen Kontrolleure sowie das örtliche Verordnungsverfahren.
John Antona, Chief Elevator Inspector,
Miami Beach, Florida, USA
Eine fortschrittliche Fahrbereichsaufteilung für einen Wolkenkratzer; TWINS (Typ L+A)
Jeder Fahrbereich wird von einem lokalen System versorgt, das die sich innerhalb des Bereichs bewegenden Fahrgäste transportiert sowie von einem Zugangssystem, das die sich zwischen dem Fahrbereich und einem Eingangsbereich bewegenden Fahrgäste transportiert. Diese Systeme bestehen aus Gruppen von 13 Personen/2 Kabinen mit einer fortschrittlichen Sammelsteuerung. Aufgrund einer effizienten Gruppierung der kleinen Kabinen ist das Mietverhältnis größer als es bei einem System mit Zwischenstationen ist. Auch ist das RTT halb so groß wie bei einer herkömmlichen Gruppe aus 24 Personen /6 Kabinen. Dank der hohen Förderleistung und des nicht länger notwendigen Transfers auf einer Zwischenstation können die Fahrgäste zu Beginn eines Brandes sicher evakuiert werden.
Hitoshi Aoki, Elevator laboratory Ltd.,
Osaka, Japan
Energieeffizienz von Aufzügen.
Entwicklungen
Die Energieeffizienz ist ein heißes Eisen. Eine gute Energieeffizienz wird in vielen Ländern immer mehr zu einer Voraussetzung für die Baugenehmigung eines neuen Gebäudes. Aber neben Neubauten lässt sich auch in bereits bestehenden Gebäuden Energie sparen. Für Aufzüge gibt es die Norm VDI 4707-1 nach der sich die Energieeffizienz eines Aufzugs mit Hilfe eines Energielabels messbar und sichtbar gestalten lässt. In diesem Beitrag werden die Norm VDI 4707-1 und die praktischen Erfahrungen erläutert.
Es ist wichtig, dass in der näheren Zukunft bei den verschiedenen Methoden und Vorschriften zur Bestimmung der Energieeffizienz eines Gebäudes die Norm VDI 4707-1 Anwendung findet.
Ing. Willem G. Kasteleijn,
Liftinstituut, Amsterdam, Niederlande
Energieeffizienzlösungen bei der Modernisierung von Hydraulikantrieben
Die meisten bestehenden Aufzugsanlagen älter als 20 Jahre sind Hydraulikaufzüge. Nach Angaben des VDMA gibt es davon allein in Deutschland mehr als 325 000 Stück. Bei diesen Anlagen besteht ein erhebliches Energieeinsparpotenzial, das sich durch den Einsatz moderner Hydraulikantriebe verwirklichen lässt. Bei Modernisierungen ist es wichtig, dass man die optimale Lösung passend zur spezifischen Anwendung findet. Dabei kann es sich um moderne, elektronisch gesteuerte Hydraulikantriebe über frequenzgesteuerte Einheiten bis hin zum Einsatz von Druckspeichern als hydraulisches Gegengewicht handeln. Eine Antwort auf diese Nachfrage ist die Produktpalette von Bucher Hydraulics, die eine über Jahrzehnte bewährte Leistung vorweisen kann.
Eine schrittweise Modernisierung erfordert eine gute Kommunikation zwischen der vorhandenen Aufzugssteuerung und den ausgetauschten Antriebskomponenten, die sich am leichtesten über eine universelle und multifunktionale Schnittstelle erreichen lässt.
Jetzt ist die richtige Zeit für vorhandene Energieeffizienzlösungen, die erhebliche Marktnachfrage zu befriedigen.
Tony Aschwanden und Conradin Jost,
Bucher Hydraulics, Neuheim, Schweiz
Aufzugsanlagen nahe des Bosporus von Ottoman Era
Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert wurden mehrere Paläste und Pavillons wie der Dolmabahce-Palast und der Hidiv -Pavillon in der Nähe des Bosporus gebaut und für offizielle Angelegenheiten genutzt. Sie waren auch die Residenz des Sultans, wurden als Sommerhaus für die Familie des Sultans oder für die Unterbringung ausländischer Gäste in Istanbul genutzt. Eines der schönsten Beispiele des „art-nouveau”-Baustils in Istanbul ist der Hidiv-Pavillon mit seinen drei dampfbetriebenen Aufzugsanlagen. Diese Anlagen wurden nicht einzeln, sondern über einen zentralen Dampfmotor angetrieben. Der Dampfantrieb wurde später durch einen Elektroantrieb ersetzt. In diesem Beitrag wird kurz auf einige Aspekte althergebrachter Aufzugsanlagen sowie auf frühe Anwendungen der Technik bei in Istanbul installierten Aufzugsanlagen eingegangen.
Ersan Barlas,
Barlas Consultancy, Istanbul, Türkei
Dr. C. Erdem Imral und Eren Kayaoglu,
Mechanical Engineering Faculty, Istanbul Technical University, Türkei
Anwendung der FE-Methode bei der Konstruktion fortschrittlicher Pufferkonzepte für Aufzüge
In diesem Beitrag wird ein neues Konstruktionskonzept für Aufzugspuffer vorgestellt, das auf dem Prinzip der Dissipation der Aufprallenergie über eine nicht wieder herstellbare plastische Verformung basiert, jedoch ähnlichen Leistungsanforderungen herkömmlicher Hydraulikpuffer bei einer Vielzahl von Aufprallmassen und -geschwindigkeiten entspricht. Zuerst wird ein Aluminiumrohr mit einer speziellen Geometrie vorgestellt, das ein Faltverhalten unter Bedingungen des Aufpralls aufweist. Die Konstruktion und die Optimierung der Geometrie erfolgen mit Hilfe von dynamischen FE-Simulationen mit dem entsprechenden Materialmodell für Aluminium einschließlich Schadenseinleitung und -verlauf. Die Rohrgeometrie wird für die Erfüllung einer maximalen durchschnittlichen Beschleunigungsanforderung innerhalb der vorgegebenen Bereiche der Kabinenmasse und Aufprallgeschwindigkeit optimiert und abschließend durch experimentell ermittelte Ergebnisse an Prototypen in Echtgröße bestätigt. Auch ein alternatives Konzept wird vorgestellt in Form einer Kombination aus einem plastisch verformbaren Puffer und einem vereinfachten Dämpfer auf Ölbasis, um den kritischen Vertikallängenanforderungen ohne Änderung der allgemeinen Puffergeometrie zu genügen.
J. M. Bielsa, J. Ortis, I. Nadal, C. Peribaoez,
A. Gomez und M. A. Jimenez,
Research, Development and Technological Services Area,
Instituto Tecnologico de Aragon Zaragoza, Spanien
S. Watanabe,
Advanced Technology R&D Center,
Mitsubishi Electric Corporation, Amagasaki City, Hyogo, Japan
Die Bedeutung der Wärmebilanz bei Hydraulikaufzügen
Die durch den Antrieb eines Hydraulikaufzugs erzeugte Wärme ist ein äußerst wichtiger Aspekt und sollte zur Erzielung einer guten Leistung und Standzeit unter Kontrolle gehalten werden. Niedrige Temperaturen führen zu einer gewissen Trägheit der Steuerventile und können sogar Kavitationsprobleme verursachen. Hohe Temperaturen hingegen verringern nicht nur die Fahrleistung, sondern verschlechtern auch die Schmiereigenschaften und erhöhen den Grad der Verschmutzung. Eine zyklische Verschmutzung verkürzt die Lebensdauer der Komponenten, führt zu häufiger notwendig werdenden Wartungen und steigert die jährlichen Aufzugskosten.
Eine ordnungsgemäße Konstruktion sollte die Wärmebilanz des Hydraulikaufzugs als eine der Hauptbeschränkungen für die Auslegung begreifen. In den meisten Fällen kann durch Anwendung der richtigen Auslegungsregeln auf Kühlaggregate verzichtet werden, was ebenfalls zur Reduzierung des Energieverbrauchs beiträgt.
In diesem Beitrag wird die Wärmeerzeugung von Hydraulikaufzügen in Bezug auf den Aufzugstyp, die Einscherung und verschiedene Umweltbedingungen mit Hilfe eines abgeleiteten theoretischen Modells bewertet. Eine Aufstellung mit Empfehlungen zur Erzielung einer guten Wärmebilanz für Hydraulikaufzüge ist ebenfalls enthalten.
K. Ferhat Celik,
Blain Hydraulics GmbH, Heilbronn, Deutschland
Murad Kucur,
Istanbul University, Engineering Faculty, Türkei
Helixator – Spiralfahrtreppen und -fahrsteige
Seit Jahren befassen sich Ingenieure mit dem Thema Spiralfahrtreppen. In diesem Beitrag wird die Geschichte dieser großartigen Vorrichtungen, die verschiedenen Bemühungen, sie zu bauen, und die Vielzahl an Vorzügen einer künftigen Nutzung beleuchtet. Der Beitrag kommt zu mehreren Schlussfolgerungen, darunter die Beschreibung einer gültigen mechanischen Lösung für die Realisierung von Spiralfahrtreppen und -fahrsteigen mit komplexen Geometrien. Beschrieben wird das Verfahren der Entwicklung der Helixator-Technik mit Hilfe neuester Werkzeuge und Software. Gleichzeitig werden die verschiedenen durch diese Erfindung erst möglich gemachten Anwendungen untersucht. Der Beitrag zeigt auf, wie diese Technik auf die aktuellen Bedürfnisse der Städte in Sachen einer verbesserten Mobilität einspielt und schlägt eine neue Vorgehensweise vor, mit der bedeutende Verschiebungen innerhalb der Branche und Trends des Vertikaltransports möglich werden.
Michel David,
Helixator CTO
Halbleitertechnologien für neue Aufzugssensoren
Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts erlangten optische Mehrstrahl- Sicherheitssensoren als Türschutz die Führungsposition am Markt. Heute sind die Lichtschranken für alle in der Branche Tätigen ein Begriff. Wenn man jedoch die Sicherheit und den Komfort heutiger Sicherheitseinrichtungen mit denen von Fertigungsmaschinen vergleicht, dann hinkt die Aufzugssicherheit ganz schön hinterher. Entscheidend bei den Sicherheitssensoren für Aufzugstüren ist die fehlende dreidimensionale Bereichserfassung. Mit der Einführung der 3D-Lichtschranken wurde ein erster Schritt gemacht. Aber wegen der nicht zufrieden stellenden Leistung dieser Einrichtungen ist auch nur ein begrenzter Erfolg zu erwarten. Mit neuen Halbleitertechnologien wird man diese Lücke schließen können.
Beat De Coi,
Cedes AG, Landquart, Schweiz
Verkehrsanalysen nach neuestem Stand der Technik
Früher basierten die für die Auslegung von Aufzugsgruppen durchgeführten Verkehrsanalysen auf einfachen Annahmen: Verkehrssituation während der Aufwärtsspitze am Morgen und herkömmliche Abfertigungssysteme. Heute weiß man, dass beide Annahmen revidiert werden müssen: Die Analysen müssen beispielsweise auch die Verkehrssituation zur Mittagszeit sowie die Steuerung der Zieletagen berücksichtigen. Aus diesem Grund ist heute die Anwendung von Simulationsmethoden weit verbreitet. Es gibt aber viele Möglichkeiten, wie man diese Simulationen anwenden kann, was zu Verwirrungen führen kann. Wir beleuchten die Unterschiede in den Vorgehensweisen und stellen eine Methode zur Verkehrsanalyse vor, die auf Simulationen basiert und so einfach und zuverlässig wie möglich gestaltet wurde.
Dr. Lukas Finschi,
Schindler Aufzüge AG, Ebikon, Schweiz
Fehlertoleranter Geber und sein Einsatz bei Aufzügen
Fehlertolerante Systeme müssen in der Lage sein, Fehler zu erfassen, zu diagnostizieren, zu kompensieren und eine Wiederherstellung herbeizuführen. Sie kommen bei sicherheitskritischen Anwendungen sowie in Anlagen zum Einsatz, in denen eine hohe Verfügbarkeit erforderlich ist.
In diesem Beitrag werden ein fehlertoleranter Geber sowie die entsprechende Fehlerdiagnose (implementiert auf CPLD) beschrieben. Der Geber liefert Daten zur Geschwindigkeit und Fahrtrichtung und bietet bei einem Sensorausfall die notwendige Fehlertoleranz.
Im Beitrag werden zwei mögliche Anwendungen bei Aufzügen beschrieben:
  • Überwachung der Geschwindigkeit und Fahrtrichtung während eines Rettungseinsatzes (siehe EN 81-1:1998/ A2:2004 [E] 6.6.2 und 14.2.1.4), bei dem eine hohe Verfügbarkeit gewünscht ist.
  • Elektronischer Geschwindigkeitsbegrenzer (sicherheitskritische Anwendung) gemäß EN 81-1/2:1998/A1:2005 und IEC 61 508.
Alexandru Forrai und Takaharu Ueda,
Mitsubishi Elevator Europe, Veenendaal, Niederlande
Das „schöne” Gegengewicht
Sollte sich die Aufzugsbranche irgendwann mal dazu durchringen, sich vom Gebrauch eines Gegengewichts auf der Suche nach einer neuen Freiheit für die sich im Schacht bewegenden Fahrgastkabinen zu verabschieden, wären die Auswirkungen enorm. In diesem Beitrag werden die vielen Vorzüge und Reize einer Beibehaltung des Gegengewichts hervorgehoben, aber auch neuere Erfindungen beleuchtet, die vielleicht dazu führen, dass die vielen Widerstände gegen einen Verzicht auf das Gegengewicht in künftigen Anlagen des Vertikaltransports überwunden werden.
Adrian M. Godwin,
Lerch Bates Ltd., Woking, Surrey, Großbritannien
Neueste Berechnungsmethoden für den Energieverbrauch von Aufzügen
Die europäischen Regelwerke wie die Richtlinie 2002/91/EC des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2002 bezüglich der Energieleistung von Gebäuden, die Richtlinie 2005/ 32/EC bezüglich der umweltverträglichen Auslegung Energie verbrauchender Produkte (EuP), andere Initiativen auf internationalem Niveau hinsichtlich Systeme zur Gebäudeklassifizierung wie BREEAM, LEEDS und CASBEE sowie andere freiwillige Bemühungen auf dem Gebiet der Standardisierung wie ISO 25 745 und VDI 4707 tragen dazu bei, dass die Nachfrage nach energieeffizienten Aufzügen steigt. In einigen Fällen führen diese Vorschläge dazu, dass man für die Einteilung der Aufzüge den Einsatz von Energielabels empfiehlt. Auch der Markt und andere soziale Kräfte zeichnen für dieses Interesse an der Energieeffizienz verantwortlich.
Es gilt, zuverlässige Methoden zur Bewertung des Gesamtverbrauchs an Energie eines Aufzugs als primäres Werkzeug zur Bestimmung der globalen Energieeffizienz zu entwickeln. Über die Jahre wurden verschiedene Methoden vorgeschlagen und kürzlich fanden neue Methoden Eingang in die Normungsprojekte.
In diesem Beitrag wird versucht, einige dieser Methoden zu sammeln und sie mit Hilfe von Referenzfällen einer vergleichenden Analyse zu unterwerfen. Aus dieser Analyse werden dann einige Schlussfolgerungen gezogen.
Alfredo Gimenez, Ana Marta Lorente, David Diez,
Instituto Tecnologico de Aragon, Zaragoza, Spanien
Moderne Hydraulikaggregate mit Zustandsüberwachung
Seit mehreren Jahrzehnten befriedigt Bucher Hydraulics Kundenwünsche mit dem elektronisch gesteuerten Aufzugsventil LRV-1. Die nächste Generation stützt sich auf diese erfolgreiche Tradition einer Kombination aus einer anspruchsvollen Hydraulik und einer intelligenten Elektronik und Software. Das neu konstruierte Ventil setzt diese Strategie mit einer verbesserten sensorischen Rückmeldung und Informationstechnik fort, die durch den Einsatz modernster Technik in der Forschung, Fertigung und innovativen Hydraulikauslegung ermöglicht werden. Indem man sich der Thematik auf mechatronische Weise genähert hat, ist das neue Ventil in der Lage, verschiedene Funktionsparameter automatisch zu überwachen und bei der Inbetriebnahme eine automatische Parametrisierung durchzuführen. Diese Informationen bilden gleichzeitig die Grundlage für die sogenannte Zustandsüberwachung, z. B. die automatisierte Analyse der Anlage zur Überwachung des Wartungszustandes. Im Laufe der Entwicklungen wurden natürlich auch die hydraulisch- mechanischen Eigenschaften sowie die Systemmerkmale wie Effizienz, Fahrkomfort oder Lärmentwicklung (um nur einige zu nennen) optimiert.
Dr.-Ing. Eneko Goenechea,
Bucher Hydraulics, Neuheim, Schweiz
Fortschrittliches Design eines Prüfturms für Aufzüge
Ein neuer Prüfturm für Aufzüge wird durch unseren INGELEVKonzern in Badajoz mit dem Ziel gebaut, die Forschung, Innovation und Entwicklung neuer Aufzüge und Komponenten voranzutreiben. In diesem Beitrag werden die Richtlinien für die Auslegung eines Aufzugsturms beleuchtet, die sich hauptsächlich mit diesen Zielsetzungen befassen. Die Kriterien für die bestmögliche Wahl der Form des Turms und anderer einschränkender Faktoren sind enthalten. Es werden die Prüfeinrichtungen und Versuchsausrüstungen vorgestellt, mit denen sich die Wiederholbarkeit und Reproduzierbarkeit der Versuche verbessern lassen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Anforderungen, die notwendig sind, um die Produktivität zu erhöhen und die für eine vollständige Montage des Aufzugs notwendige Zeit zu verkürzen.
Ignacio Herrera,
GrupoIngelev, Universidad de Extremadura, Badajoz, Spanien
Der „Kamin” und die Auswirkungen auf die Aufzugsleistung
Die Kaminwirkung in Gebäuden kann die Leistung, die Sicherheit und den Fahrkomfort der installierten Aufzugsanlagen beeinträchtigen.
Zwar wurde die Physik dieser Kaminwirkung in Gebäuden bereits hinlänglich dokumentiert, aber noch nicht spezifisch im Zusammenhang mit Aufzügen.
In diesem Beitrag werden die Aufzüge behandelt und welche Auswirkungen die architektonische Auslegung und die zu treffenden Maßnahmen zur bestmöglichen Vermeidung einer Störung, hervorgerufen in Form eines hohen Pfeiftons durch Schachttüren, eines geringeren Fahrkomforts bis hin zur Gebäudesicherheit (Notausgangstüren, die durch die Kaminwirkung aufgestoßen oder geöffnet gehalten werden) haben.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Aufzugsfirmen, Berater, Architekten und Baufirmen dieses Phänomen begreifen und erkennen , auf welche Art die Auslegung die Kaminwirkung mildern kann.
Roger Howkins,
Arup VT, London, Großbritannien
Fahrtreppen – Neue Entwicklungen im Bereich Sicherheitsfunktion und umweltfreundlicher Antriebe
Das Interesse des Menschen an seiner Sicherheit und Umwelt ist in den letzten Jahren ständig gewachsen. Die Konzepte dieser Fahrtreppe beinhalten:
(1) die Verbesserung der Sicherheitsfunktion,
(2) die Entwicklung eines umweltfreundlichen Antriebs,
(3) das Streben nach Komfort,
(4) die Verbesserung der Präzision bei der vorbeugenden Fehlerdiagnose.
In diesem Beitrag werden die Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Sicherheitsfunktion und umweltfreundlicher Antriebe beleuchtet.
Yoichi Ise,
Hitachi, Ltd., Ibaraki-ken, Japan
Energiespartechnik für Aufzugsgruppensteuerungen
Während der aktuelle Trend in Sachen Reduzierung der Treibhausgase anhält und die Arbeiten am Nachfolger des Kyoto -Protokolls voranschreiten, ist die Nachfrage auf dem Aufzugsmarkt nach energiesparenden Leistungen auf dem Vormarsch. Wir entwickeln Energiespartechniken für die Aufzugsgruppensteuerung. In diesem Beitrag werden diese Techniken erläutert und ihre Leistungen durch Simulation erhärtet.
Die Simulation nutzt Daten der Fahrgastströme in einem typischen Büro- und Mietsgebäude, die auf den tatsächlichen Daten der Verkehrsströme in einem Gebäude basieren.
Shingo Kobori, Masafumi Iwata,
Naohiko Suzuki und Sakurako Yamashita,
Mitsubishi Electric Corporation, Amagasaki-city, Hyogo, Japan
Entwicklung einer Bremssteuerung für Aufzüge
Die derzeitige Entwicklung auf dem Gebiet der Technik der Gewichtsreduzierung von Aufzugskabinen ermöglicht Einsparungen bei der Energie und den Ressourcen. Dagegen bietet der Aufzug die entsprechende Bremskraft für die Trägheit der Anlage einschließlich Kabine und Nennlast. Aus diesem Grund verstärkt die Verringerung des Kabinengewichts die Geschwindigkeitsreduzierung beim Abbremsen der Kabine und vergrößert die notwendige Traktion. Um diese Probleme im Zusammenhang mit der Gewichtsreduzierung der Kabine zu lösen, haben wir eine Bremssteuerung entwickelt, mit der die geringe Abbremsung erzielt und eine ausreichende Traktion aufrechterhalten werden kann.
Rikio Kondo, Hiroshi Kigawa, Takaharu Ueda, Masunori Shibata,
Jun Hashimoto, Akihiro Chida, Hideaki Marumo und Rikio Kondo
Mitsubishi Electric Corporation, Advanced Technology R&D Center, Amagasaki, Japan
Mitsubishi Electric Europe B.V., Veenendaal, Niederlande
Masunori SHIBATA Mitsubishi Electric Corporation, Inazawa Works Inazawa, Japan
Sicherer Betrieb eines Aufzugsantriebs ohne Motorschütze
Beim Einsatz eines statischen Umrichters schreiben die Sicherheitsnormen EN 81-1 und EN 81-2 Schütze zwischen Antrieb und Triebwerk vor. Es besteht die Wahlmöglichkeit zwischen dem Einsatz von 2 Motorschützen oder 1 Motorschütz und einer zusätzlichen Einrichtung zur Unterbrechung des Energieflusses zum Motor. In diesem Beitrag wird eine Methode eines Betriebs eines Aufzugs ohne Motorschütze auf der Grundlage eines hochintegeren STO-Eingangs eines Umrichters beschrieben, die den Anforderungen von EN 81-1 und EN 81-2 entspricht. Der Vorteil dieser neuen Lösung liegt in der dramatischen Reduzierung des Platzbedarfs und der Lärmentwicklung (sowohl elektrisch als auch akustisch), wodurch neue Konstruktionsmethoden ermöglicht und die Kosten für den Antrieb reduziert werden.
Dr. Holger Koenig,
Emerson Industrial Automation, Newtown, Großbritannien
Zielortbezogene Abfertigung für Anwendungen in superhohen Gebäuden
Seit der Einführung vor etwa 20 Jahren hat sich die zielortbezogene Abfertigung einer Aufzugsgruppe von einer überlagernden Steuerung bei Modernisierungen von Bürogebäuden zu einer anspruchsvollen Mainstream-Anwendung in superhohen Wolkenkratzern entwickelt. Die zielortbezogene Abfertigung hat sich vom anfänglichen skeptischen Image einer „Spielerei” zu einer akzeptablen Lösung gemausert und ist heute aus Sicht der Wettbewerbsfähigkeit sogar „erwünscht”. Die meisten führenden Aufzugsfirmen bieten heute verschiedene Formen der zielortbezogenen Abfertigung für Aufzüge in hohen Bürogebäuden an, einschließlich Doppeldecker (4D), „Zwillinge” und für Anwendungen in größeren Hotels und Wohngebäuden mit privaten Zugängen zu den Wohnungen. In diesem Beitrag werden die Geschichte der zielortbezogenen Abfertigung (ähnlich der Steuerung von Aufzugsgruppen durch einen Fahrstuhlführer) beleuchtet, die derzeitigen Anwendungen in superhohen Gebäuden erläutert und künftige Iterationen der Anlage erkundet.
James W. Fortune,
Fortune Consultants Ltd., Colorado, USA
Statistische Analyse der Unfälle im Zusammenhang mit der Nutzung von Aufzügen in Griechenland
Aus Anlass aktueller tödlicher Unfälle wird in Griechenland derzeit eine statistische Übersicht über Unfälle mit Aufzügen und Fahrtreppen im vergangenen Jahrzehnt erstellt. Diese Erfassung hat zum Ziel, die wichtigen Informationen zu sammeln, die für die Feststellung der früher gemachten Fehler und fehlgeleiteter Maßnahmen notwendig sind, um so künftig die Nutzung von Aufzügen und Fahrtreppen / Fahrsteigen sicherer zu gestalten. Die Ergebnisse werden dazu beitragen, dass dem technischen Personal und den Nutzern ähnlich gelagerte Unfälle erspart bleiben und es bei der Auslegung und Nutzung der Anlagen zu neuen Einsichten und Verhaltensweisen kommt. In diesem Beitrag werden einige der ersten statistischen Einschätzungen und Ergebnisse der Analyse vorgestellt.
M. Koutsovasili,
Elevators P. Sparti – Griechenland
V. Zarikas, N. Papanikolaou,
Technological Educational Institute, Athen, Griechenland
C. Kyritsi,
Athens Trolleybuses S. A., Griechenland
Studien in Europa und die Energieeffizienz-Richtlinie VDI 4707
Der Trend hin zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz macht vor Aufzügen nicht halt. Die 2005 durch das Schweizer Bundesamt für Energie durchgeführte Studie war eine Pioniertat auf dem Gebiet der Forschung im Bereich Energieverphone brauch bei Aufzügen. Im Rahmen des Intelligent Energy Europe Programme der Europäischen Kommission wurde im Anschluss an die Forschung das Projekt „Energieeffiziente Aufzüge und Fahrtreppen“ in Angriff genommen.
Unter Berücksichtigung aller verfügbaren Arbeitsunterlagen hat der Verein Deutscher Ingenieure VDI eine freiwillige Richtlinie erarbeitet, in der Energiemessverfahren und ein Energieeffizienzlabel definiert werden, auf dem die entsprechenden Energiezahlen leicht verständlich dargestellt werden.
Urs Lindegger,
Schindler Aufzüge AG, Ebikon, Schweiz
Empfindlichkeitsanalyse von Auslegungsvariablen einer Aufzugsanlage bezogen auf den Verschleiß von Führungsschuhen
Es wird eine numerische Empfindlichkeitsanalyse vorgestellt, mit der sich feststellen lässt, wie sich die unterschiedlichen Auslegungsvariablen einer Aufzugskabine auf den Verschleiß von Führungsschuhen auswirken. Die Analyse basiert auf FE-Simulationen im Zusammenspiel mit einem vom Anwender entwickelten Modell für einen Polymerverschleiß. Die Simulation des Verschleißvorgangs in den Führungsschuhen folgt einer numerisch-experimentellen Methodologie auf der Grundlage einer Charakterisierung des anfänglichen Verschleißes mit Hilfe reziproker Prüfungen im Tribometer auf Laborebene. Aus den Laborergebnissen lässt sich ein Verschleißmodell für den Werkstoff der Führungsschuhe ableiten, das später in einen handelsüblichen FE-Code umgewandelt wird, mit dem man endgültige Verschleißvorhersagen unter Berücksichtigung realer Anlagenparameter treffen kann.
F.J. Martinez, R. Monge, Gomez, M.A. Jimenez,
Instituto Tecnologico de Aragon, Zaragoza, Spanien
M.A. Martinez,
University of Zaragoza, Spanien
J.A. Roig,
MP Lifts, Spanien
Verbesserung der Wartungsstrategien für Aufzüge und Fahrtreppen mit Hilfe der Zustandsüberwachung
Auf dem Fahrtreppenmarkt zeichnen Transitfahrtreppen für ca. 50 % des gesamten Jahresbedarfs verantwortlich. Da Transitfahrtreppen einer starken und häufigen Nutzung unterworfen sind (z. B. in U-Bahnen), muss die Ausrüstung für sehr hohe Beanspruchungen ausgelegt werden. Bei den öffentlich für den Personenverkehr zugänglichen Aufzügen und Fahrtreppen sind die Forderungen nach einem besseren Fahrkomfort und einer besseren Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen als kritisch zu betrachten. Um ihre Leistung und Verfügbarkeit zu optimieren, sollte für die Wartung weniger Zeit benötigt und diese hauptsächlich während der Nachtstunden durchgeführt werden. Eine wirksame Zustandsüberwachung kritischer Komponenten kann zu einer zustandsbezogenen Wartungsstrategie beitragen, die nicht nur die Zuverlässigkeit des Aufzugs und der Fahrtreppe verbessert, sondern auch für den Kenntnisstand und die Standzeitkosten der Anlage förderlich ist.
J. Pommereul,
SKF, Gothenburg, Schweden
Auslegungsparameter und Beanspruchungsanalyse der Konsolen für die Aufzugsführungsschienen
Aufzugsanlagen bestehen aus sehr vielen Komponenten. Zu denen gehören auch die Führungsschienen, die aus Sicht der Aufzugssicherheit sicherlich die wichtigsten sind. Für eine sichere, reibungslose und komfortable Fahrt gehören die Führungsschienenkonsolen zusammen mit den Führungsschienen zu den wichtigsten Komponenten. Auf den an der Schachtwand montierten Konsolen werden die Führungsschienen befestigt. In dieser Studie werden Berechnungen der Führungsschienen für verschiedene Lastbedingungen und Analysen der Führungsschienenkonsolen unter die Lupe genommen.
Serhat KonÐ, Dr. C. Erdem Inrak,
Mechanical Engineering Faculty, Istanbul Technical University, Türkei
Sefa Targit,
Asray Company, Gebze, Kocaeli, Türkei
Praktisches Beanspruchungsverhalten einer vollständigen Schienenbefestigung
In der allgemeinen Aufzugskonstruktion werden Schienenklemmen, Konsolen und Schienenanker als separate Einheiten betrachtet. Hilti führte eine Analyse durch, wie sich eine vollständige Schienenbefestigung unter Last verhält.
Im Beitrag wird die Kräfteverteilung im gesamten System der Schienenbefestigung (Schienenklemmen, Konsolen und Wandverankerungen) auf der Grundlage der auf die Kabinenschienen wirkenden Belastungen beleuchtet. Die Ergebnisse praktischer Prüfungen decken den Ausfallmodus der verschiedenen Komponenten der Schienenbefestigungen auf und identifizieren die Komponenten, die zum vollständigen Versagen der Befestigung führen. Zu guter Letzt werden die Konsequenzen für die Auslegung einer effektiven und kostenwirksamen Schienenbefestigung erläutert.
Dr. sc. techn. Michael Merz,
Hilti Corporation, Liechtenstein
Kurzer geschichtlicher Überblick über die Zerstörungsprüfung von Aufzügen und die heutige Annäherung an die zerstörungsfreie Prüfung – Vorhersagen über die Technik der Zukunft
Die Aufzugsprüfung blickt auf eine lange Geschichte zurück. Weil Aufzüge auch für den Transport von Menschen entwickelt wurden, waren Gebäudeeigentümer, Betreiber, Berater und Aufzugshersteller jederzeit bemüht, sichere Aufzüge zu bauen und zu betreiben. Seit der Zeit von Elias Otis wurden Aufzüge einer Zerstörungsprüfung unterworfen. In diesem Beitrag wird versucht, einen – wenn auch unvollständigen – Überblick über die Prüfmethoden der Vergangenheit zu geben und die heutigen Möglichkeiten im Hinblick auf eine zerstörungsfreie Prüfung zu untersuchen. Darüber hinaus wird eine Vorhersage über die künftige Technik einer zerstörungsfreien Aufzugsprüfung gemacht.
Philip Molineus,
Henning Testing Systems GmbH, Schwelm, Deutschland
Auslegung von Aufzugsanlagen mit Hilfe moderner Schätzungen des Fahrgastaufkommens
Forschungen haben ergeben, dass die herkömmlichen Annahmen des Fahrgastaufkommens in Bürogebäuden nicht länger auf moderne Gebäude zutreffen. Die Unterschiede zwischen den herkömmlichen und modernen Mustern des Fahrgastaufkommens in Bürogebäuden werden beleuchtet. Die Bedeutung dieser Unterschiede für die Auslegung der Aufzugsanlage einschließlich Anzahl und Größe der Aufzüge sowie die Auswirkungen auf die Umwelt und Investitionen werden untersucht.
Dr. Richard Peters,
Peters Research Ltd., Great Kingshill, Bucks, Großbritannien
Rory Smith,
ThyssenKrupp Elevator, Inc., USA
Neuer Kriechstromfilter „Passive Canceller” ist der Durchbruch in Sachen Lärmdämmung beim Umrichter
Wir haben einen Kriechstromfilter namens „Passive Canceller” als Ersatz für den Trenntrafo entwickelt. Der durch den Umrichter eines Aufzugs hervorgebrachte Kriechstrom erzeugt Lärm, der sich negativ auf die anderen Ausrüstungen auswirkt. Auch wenn der Trenntrafo das wirksamste Mittel zur Lärmdämmung darstellt, sind heute kleinere Einheiten gefragt. Auch die umweltfreundliche Auslegung darf man nicht aus den Augen verlieren. So haben wir uns daran gemacht, eine entsprechende Vorrichtung zu entwickeln. Der „Passive Canceller” extrahiert den hochfrequenten Kriechstrom hin zu einem Umgehungsschaltkreis und leitet ihn dann zurück zum Umrichter. Die Einheit besteht aus einem passiven Element, einem Kondensator und einer Drosselspule anstelle eines Halbleiters. Im Vergleich zum Vorgängermodell schufen wir einen zuverlässigen und hochwertigen umrichtergesteuerten Antrieb. In diesem Beitrag wird diese Einheit mit der Bezeichnung „Passive Canceller” vorgestellt.
H. Ohkubo, S. Tsuji1, R. Ohtsubo, J. Takeda, K. Shimane,
Toshiba Elevator und Building Systems Corp. Japan
J. Tsuda und H. Mochikawa,
Toshiba Corp. Japan
Studie über die Parameter, die den durch die Lager hervorgerufenen Lärmpegel herabsetzen – abgedichtetes Pendelrollenlagergehäuse
Wenn man vom Fahrkomfort spricht, steht die Lärmbekämpfung ganz oben auf der Liste. Beim Konzept des triebwerksraumlosen Aufzugs wird das Triebwerk im Fahrschacht untergebracht. Das führt zu einer Lärmbelästigung innerhalb des Gebäudes weil sich das Triebwerk näher an den Wohnungen/Büros und Aufzugsbenutzern befindet. Die Entwicklung des kompakteren getriebelosen Aufzugs als eine Lösung für die triebwerksraumlosen Aufzüge hat zu einer neuen Lageranordnung geführt. Indem man die Forderungen der Industrie erfüllt hat, war es den Herstellern mit Hilfe des abgedichteten Pendelrollenlagers möglich, die Tragfähigkeit ihrer Antriebe zu erhöhen und dabei die Lageranordnung beizubehalten bzw. sie sogar in der Größe zu verringern. Durch die Änderung vom Kugel- zum Rollenlager hat sich aber die Lärmentwicklung durch das Lager verstärkt. In diesem Beitrag wird eine Studie über die Lagerparameter vorgestellt, die sich auf die Lärmentwicklung auswirken.
J. Pommereul,
SKF, Gothenburg, Schweden
Hilfswerkzeuge für die Wartung von Aufzugsausrüstungen mit Hilfe eines Funktelefons
Ein Funktelefon ist weltweiter Standard und kommt als Kommunikationswerkzeug in den verschiedensten Anwendungen zum Einsatz. Die Anzahl der Aufzugsanlagen wächst täglich, sodass wir ein Funktelefon als unterstützendes Werkzeug für die Wartung von Aufzugsausrüstungen entwickelt haben. Wartungsarbeiten sollten so effizient wie möglich durchgeführt werden. Zuerst haben wir uns alle Wartungs- und Einstellungsarbeiten angesehen und protokolliert. Danach haben wir alle für ihre Durchführung notwendigen Funktionen in das Funktelefon integriert. Dabei wurden auch die Funktionen, die zu einer Verkürzung der Arbeitszeiten beitragen, berücksichtigt.
In diesem Beitrag stellen wir ein Funktelefon vor, das speziell für die Wartung einer Aufzugsanlage entwickelt wurde.
Y. Sasamori, T. Kotani, S. Kimura,
Toshiba Elevator and Building Systems Corp. Japan
T. Hayashi,
KDDI Corp., Japan
Kleine Seile – Aspekte der Aufzugsanwendungen
Der Einsatz von Tragseilen mit einem Durchmesser kleiner als 8 mm wird bei vielen Aufzugsanlagen zunehmen. Entsprechende Produktreihen für Aufzüge wurden bereits vor Jahren entwickelt. Für derartige Anwendungen erfordern die speziell konstruierten Seile im Vergleich zu den in der Norm enthaltenen herkömmlichen Aufzugskomponenten größere Anstrengungen bei den Genehmigungs- und Abnahmeverfahren des Aufzugs. Die durch die gemeldeten Stellen herausgegebenen Prüfbescheinigungen gelten als Hilfsmittel für die Hersteller, um die Eignung der speziell konstruierten Seile für den Einsatz als Tragseile eines Aufzugs zu belegen. In einer Zusammenfassung wird die Verfügbarkeit der Bescheinigungen für alle Anwendungen beleuchtet. Die Tatsache, dass eine separate fachliche Bewertung dieser Seile erforderlich ist, macht es möglich, für die in der Norm vorgegebenen Seile sowohl unterhalb von D/d = 40 und auch unterhalb des Mindestdurchmessers von 8 mm zu gehen. Dabei ist es unerlässlich, noch vor der Planung und Angebotserteilung die Erwartungen der Anwender und die Standzeit der Seile in der praktischen Anwendung zu klären. Der Werkstoff der Umlenkscheiben wird häufig im Zusammenhang mit einer verlässlichen Ermittlung der Ablegereife der Seile diskutiert. Der Einfluss von Kunststoffscheiben auf die Lebensdauer und Ablegereife wird vorgestellt.
Dr. Wolfgang Scheunemann und Dr. Wolfram Vogel,
Pfeifer DRAKO, Technical Competence Centre, Mülheim an der Ruhr, Deutschland
Studie über den Energieverbrauch von Aufzügen
Der Energieverbrauch eines Aufzugs macht je nach Bauart und Nutzung des Gebäudes sowie Art und Anzahl der Aufzüge üblicherweise 3 bis 8 % des gesamten Energieverbrauchs eines Gebäudes aus. Auch wenn diese Menge für ein einzelnes Gebäude relativ gering ist, ist sie bei einem Gesamtumfang von weltweit 8,5 Mio. Aufzügen doch als riesig anzusehen. In dieser Studie wird die Arbeit beschrieben, die die Aufzugsbranche weltweit auf dem Gebiet der Standardisierung geleistet hat und die Energiemessungen werden für die gängigsten Aufzugsarten beleuchtet.
Nickos Spyropoulos und Lazaros Asvestopoulos,
Kleemann SA, Kilkis Industrial Area, Griechenland
Optischer Türsensor für Aufzüge mit flächigem Erfassungsbereich
Herkömmliche Lichtschranken für Aufzüge können keine kleinen Gegenstände im Bereich der Lücken zwischen den Lichtstrahlen erfassen. Wir haben einen neuen optischen Türsensor entwickelt, der über einen lückenlosen flächigen Erfassungsbereich verfügt. Dieser Sensor verfügt über zwei längliche Lichtquellen und zwei Bildsensoren, die in den Türpfosten einer Aufzugskabine eingebettet sind. Der Sensor kann den Finger eines Fahrgastes oder einen kleinen Gegenstand erfassen und verhindern, dass dieser durch die Türen eingeklemmt wird. Darüber hinaus blinken die länglichen Lichtquellen rot auf, um auf die Bewegung der Tür in Richtung Fahrgast aufmerksam zu machen
Masahiro Shikai, Yuki Kawae, Emiko Sano,
Akihide Shiratsuki und Toshio Masuda,
Mitsubishi Electric Corporation, Amagasaki, Hyogo, Japan
Intelligente Fahrtreppenbremsen auf Elektrobasis
Das Bremssystem einer Fahrtreppe ist das wichtigste Sicherheitsbauteil, denn alle anderen Sicherheitseinrichtungen sind davon abhängig, dass sie die Fahrtreppe vollständig zum Halten bringt. Die meisten Fahrtreppen verfügen über ein herkömmliches Bremssystem im offenen Regelkreis, das ungeachtet der Belastung der Fahrtreppe und der Fahrtrichtung die gleiche Bremskraft aufwendet. Das führt zu großen Unterschieden beim Bremsweg, aber noch wichtiger zu einem abrupten Halt bei einer geringen Fahrgastbelastung. Das wiederum erhöht das Risiko eines Sturzes und der sich daraus ergebenden Verletzungen. Darüber hinaus schreibt die Neuaufl age der europäischen Fahrtreppennorm EN 115:2008 vor, dass der Maximalwert der Abbremsung gemessen in Fahrtrichtung geringer sein muss als 1 m/s2. Die Motivation hinter dieser Klausel ist die Verringerung des Risikos eines Fahrgaststurzes. Verkehrsfahrtreppen befördern viel mehr Fahrgäste und unterliegen daher einem größeren Risiko eines Fahrgaststurzes und insbesondere eines Sturzes wie bei einer Lawine. In diesem Beitrag wird die Konstruktion, Einführung und Prüfung eines intelligenten Bremssystems auf Elektrobasis beschrieben, das bei einer Verkehrsfahrtreppe zum Einsatz kommt, das Risiko eines Fahrgaststurzes erheblich verringert und den Anforderungen der Norm entspricht. Besonders wichtig sind die Sicherungssysteme und die angewandte Risikobewertung, mit denen die notwendige Sicherheit im Falle eines Systemausfalls gewährleistet wird.
Kevin Seaborne,
London Underground Ltd., Großbritannien
Lutfi Al-Sharif,
Al-Sharif VTC Ltd., Großbritannien
David Austin,
KONE Escalators, Großbritannien
Einfluss des Fahrgastaufkommens auf den jährlichen Energieverbrauch eines Aufzugs
Der gesamte Energieverbrauch eines Aufzugs setzt sich aus den Stromverlusten im Hubsystem und dem Leerlaufstrom zusammen. Um den gesamten Energieverbrauch einschätzen zu können, muss man sowohl die Verluste pro Fahrt als auch die tatsächliche Nutzung der Aufzüge kennen. Normalerweise basiert die Berechnung des jährlichen Energieverbrauchs auf der Zahl der Anfahrten pro Jahr. Diese Methoden berücksichtigen aber nicht, wie sich die Nutzung in der Praxis ändert. Das Fahrgastaufkommen und die Steuerung beeinflussen die Verteilung der Aufzugslast und die Fahrweglänge, die für den Energieverbrauch bestimmend sind. In diesem Beitrag werden die Faktoren beleuchtet, die diese Verteilung und den jährlichen Energieverbrauch beeinflussen.
Marja-Liisa Siikonen, Janne Sorsa und Harri Hakala,
KONE Corporation, Espoo, Finnland
Verbesserung des Vertikaltransportangebots in bestehenden Gebäuden
In den letzten Jahren hat sich die Lebenserwartung der Menschen erheblich erhöht und die Zugänglichkeitsnormen für Menschen mit Behinderungen wurden aktualisiert.
Aus diesem Grund ist es heute besonders wichtig, dass allen Aufzugsnutzern (einschließlich Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen) eine sichere Möglichkeit des Vertikaltransports geboten wird, ohne dass sie dabei Hilfe benötigen. In diesem Beitrag werden die Möglichkeiten beschrieben, mit denen der Vertikaltransport in bestehenden Gebäuden durch die Installation neuer Aufzugsanlagen sowie durch den Umbau vorhandener Anlagen verbessert werden kann.
Nickos Spyropoulos und Lazaros Asvestopoulos,
Kleemann SA, Kilkis Industrial Area, Griechenland
Neue Maschinenrichtlinie und die Auswirkungen auf den Sektor des Vertikaltransports
Die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/ EC trat am 29. Dezember 2009 in Kraft und ersetzt die alte Richtlinie 98/37/EC. Hiermit wurde ein sehr bedeutsamer und interessanter Schritt getan, denn eine der vom Umfang und von der wirtschaftlichen Bedeutung her wichtigsten Richtlinien wurde verbessert und aktualisiert. Darüber hinaus wurde die überarbeitete Aufzugsrichtlinie in die neue Maschinenrichtlinie aufgenommen, was eine klare Aussage bezüglich der Abgrenzung der beiden Richtlinien ermöglicht. In diesem Beitrag werden die Hauptunterschiede zwischen der alten und neuen Richtlinie sowie die Auswirkungen der neuen Richtlinie auf den Sektor des Vertikaltransports beleuchtet und gleichzeitig die Anlagen vorgestellt, die Kleemann entsprechend dieser neuen Maschinenrichtlinie entwickelt hat.
Nickos Spyropoulos und Lazaros Asvestopoulos,
Kleemann SA, Kilkis Industrial Area, Griechenland
Aufzugsanlage mit variabler Geschwindigkeitsübertragung
Hier wird ein neuer Treibscheibenaufzug vorgestellt, der eine kontinuierliche variable Geschwindigkeitsübertragung zwischen Aufzugskabine und Gegengewicht nutzt. Für jede beliebige Fahrgastlast werden die Geschwindigkeiten der Kabine und des Gegengewichts so aufeinander abgestimmt, dass die für die Bewegung des Gegengewichts benötigte Kraft die für die Bewegung der Kabine benötigte Kraft kompensiert. Aufgrund der unterschiedlichen Geschwindigkeiten sind auch die Wege, die durch die Kabine und das Gegengewicht pro Fahrt zurückgelegt werden, unterschiedlich lang. Daraus ergibt sich, dass das Gegengewicht nicht nur als Kraftausgleichselement dient, sondern auch als potenzieller Energiespeicher, der die Energie bei Auf- und Abfahrten speichert bzw. freisetzt.
Christian Studer, Hans Kocher und Nikita Medar,
Schindler Elevator Ltd., Ebikon, Schweiz
Einsatz von Kameras bei der Evakuierung von Personen mit dem Aufzug
Der Einsatz von Kameras erweitert die Nutzung von Aufzügen und ermöglicht eine viel schnellere Evakuierung von Personen im Brand- oder einem anderen Notfall. Die Kameras werden genutzt, um festzustellen, ob die Kabine, der Aufzugsschacht und Triebwerksraum frei von Schutt, Schäden und Rauch sind. Darüber hinaus kann die Anlage für Sicherheitsanwendungen eingesetzt werden. In diesem Beitrag wird die Technik beleuchtet, die erforderlich ist, um Kameras zuverlässig und überwacht (vor Ort oder über das Internet von einem anderen Standort aus) eingesetzt werden können. Die Kommunikationsverbindungen werden erläutert und zeigen die immensen Möglichkeiten der Anlage für Sicherheitsmanager, Gebäudeeigentümer und Notfalldienste auf.
John Trett und Charlie Simpkins,
C. E. Electronics Ltd., Marlow, Bucks, Großbritannien,
C.E. Electronics Inc., Ohio, USA
Liftinstituut als gemeldete Stelle und akkreditierter Aufzugs-/Fahrtreppenzertifizierer (AECO)
Die Aufzugstechnik wandelt sich mehr und mehr zur fortschrittlichen Technologie. Um die Entwicklung neuer Technologien zu fördern, haben sich die Vereinigten Staaten dazu entschlossen, die Norm mit der Bezeichnung Performance Based Code for Elevator Safety (Leistungsbasierte Norm für die Aufzugssicherheit) zu erstellen.
Im März 2009 hat das American National Standards Institute (ANSI) drei AECOs, darunter Liftinstituut, benannt. AECOs sind Organisationen, die berechtigt sind, nach der neuen PBC zu zertifizieren. Weil wir für die europäische Zertifizierung der führenden internationalen Hersteller von Aufzügen und Fahrtreppen zuständig sind, verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich dieser neuen Vorgehensweise auf dem Gebiet der Regulierung und Zertifizierung auf dem nordamerikanischen Kontinent. Wo liegen die Unterschiede und Ähnlichkeiten bei der Annäherung an die Normen und Codes, Behörden, Hersteller, Kulturen, Interpretationen usw. zwischen einer gemeldeten Stelle und einem AECO?
Ing. John L. van Vliet,
Liftinstituut, Amsterdam, Niederlande
Verkehrsanalyse/-parameter geeignet für den Mittleren Osten und Südasien
Die Verkehrsanalyse und Auslegungsparameter im Bereich Aufzüge werden für die spezifischen Bedingungen im Raum des Mittleren Ostens und Südasien beleuchtet. Verschiedene Faktoren einschließlich der Kulturen, Größe der Familien, Verhaltensmuster, Routinen, Gewohnheiten , Körpergrößen, Staturen, psychologische Faktoren, Lebensweisen, Abläufe im Hotel (Urlaub ), Einstellung zur professionellen Arbeit/zu Bürowelten, Einkaufsinteressen, Vorlieben beim Zeitvertreib, mentale Einstellung zu öffentlichen Orten usw. sowie die Auswirkungen auf die Parameter werden beleuchtet. Fallstudien werden unter lebensechten Bedingungen durchgeführt. Die Gebäudeklassifizierung wird unter die Lupe genommen. Die behördlichen Vorschriften beeinflussen auch die an die Aufzüge gestellten Anforderungen. Alle diese Punkte werden beleuchtet, um besser verstehen zu können, wie nah wir uns an die Akzeptanz heranarbeiten können, um die kritischen Auslegungsparameter eines Aufzugs umsetzen zu können.
Rajah Venkatraman,
Fortune Consultants Ltd.
Neue Durchdrück-Gleitklemmen und ihre seismischen Anwendungen
Um der immer stärker werdenden Forderung nach einer Verbesserung des „Fahrkomforts” bei Aufzügen zu entsprechen, kommen in Hochhäusern immer häufiger die Gleitklemmen zum Einsatz.
Monteferro hat eine Befestigung als Alternative zu den herkömmlichen Klemmen entwickelt, die auch in seismischen Bereichen eingesetzt werden kann.
Bei diesem System werden die zu befestigenden Führungen zwischen einem runden Grundelement und Schmiedeklemmen eingespannt. Dank der zwischen der Schraube und der Mutter eingesetzten Gummielemente ist es möglich, die Durchdrückkraft einzustellen.
Die Studie wurde über eine FE-Analyse durchgeführt, die die extremen Betriebsbedingungen simuliert und die Spannungs- und Verformungsergebnisse nutzt.
Andrea Visconti, Giovanni La Perna & Giorgio Signor,
Monteferro Spa, Monvalle (VA), Italien
Effizienz getriebeloser Triebwerke und die Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung
Wenn man die Effizienz eines Aufzugs steigern möchte, muss man auch das getriebelose Triebwerk in die Betrachtungen mit einschließen. Die Datenblätter der Triebwerke enthalten irreführende Werte für die Effizienzverluste, da sie lediglich Angaben zur regulären Geschwindigkeit enthalten und nicht die Beschleunigungs - und Abbremsphasen berücksichtigen, in denen die Effizienzverluste erheblich höher sind.
Dieser Beitrag enthält einen Überblick über die Quellen der verschiedenen Verluste und zeigt Auslegungsverbesserungen auf, mit denen sich die Verluste verringern lassen. Anschließend befasst sich der Beitrag mit der Elektroauslegung des Motors und zeigt auf, dass eine Variante des Synchronmotors äußerst vorteilhaft ist.
Eberhard Vogler,
ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH, Neuhausen a.d.F., Deutschland
 
1/2010