Ausgabe 4/2004


07/01/04

Sicherheit und Kostenreduzierung


Messtechnik im Aufzug

Mit einem 2-tägigen Symposium setzten in Schwelm das DLI Deutsche Liftinstitut Rosswein und Firma Henning GmbH ihre 2003 begonnene Informationsreihe „Messtechnik im Aufzug“ fort. Das Ziel war, die zu erreichende Sicherheit und Kostenreduzierung bei Einsatz moderner Messtechnik zu begründen – und zwar für die Montage von Neuanlagen, die Modernisierung und für den Betrieb von Aufzugsanlagen.

Kategorie: Fachaufsaetze Ausgabe 4/2004
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Philip Molineus von Firma Henning GmbH zeigte bereits bei der Begrüßung des gut besetzten Kollegiums Eckpunkte praktischer Erfahrungen. Danach werden im Aufzugsbereich zunehmend messtechnische Diagnosen sowohl für die Qualitätssicherheit, vor allem aber auch für kostenreduzierende Instandhaltungsmaßnahmen erstellt. Nachdenklich nahmen die Teilnehmer auf, wie in außereuropäischen Ländern die Qualitätssicherheit durch messtechnische Daten verantwortet und beim Import von Aufzugsanlagen bereits die Produktqualität mittels Messdaten belegt wird. Damit war gleich zu Beginn die Plattform für den Erfahrungsaustausch gegeben.

Nachfolgend führte Wolfgang Rösch, Seniorchef der Firma ascentronic Gerätebau, ein neues Messverfahren vor, bei dem auf vereinfachte Weise die Eigenschaften und der Zustand von Antrieben, Motoren und Umrichtern beurteilt und dokumentiert werden.

Darüber hinaus zeigte er, wie erzeugte und aufgezeichnete Symmetrien mit ihren Abweichungen Rückschlüsse auf den Gütegrad eines Antriebes geben.

Für die Fehlerermittlung werden oszillografische Aufzeichnungen der Motorströme genutzt. Die Bewertung und Darstellung der Fehlererkennung erfolgt durch die Generierung eines Zweiphasensystems aus vorhandenem Dreiphasensystem.

Anhand praktischer Beispiele wurden typische Fehler an verschiedenen Objekten und bei unterschiedlichsten Bedingungen aufgezeigt. Die Fehler wurden lokalisiert und erläutert.
 
Abschließend war zu erkennen, dass der wesentliche Wert für die Anwendung dieses Verfahrens in seiner Anwendungsbreite, dem geringen Aufwand für die Messungen, der leicht verständlichen Bewertung und den verhältnismäßig geringen Kosten für das Messgerät liegt.

Dr. Klaus Andresen vom Mechanikzentrum der Technischen Universität Braunschweig belegte anhand einprägsamer Beispiele, wie mit zuverlässiger, moderner Messtechnik und Auswerteverfahren die Qualität und Lebensdauer von Aufzugsanlagen und ihrer Komponenten festzustellen sind. Eingehend erläuterte er, wie

die Ergebnisse der Messtechnik in einem Report zusammengefasst werden und die Prüf- und Abnahmeprotokolle ergänzen können oder
elektronische Anlagenüberwachung möglich wird,
der Stockwerksbezug der Messwerte zur Fehler-Lokalisierung vorliegt,
die zustandsorientierte Wartung, Instandsetzung und Prüfung möglich wird sowie
die Auslastung und
die Verfügbarkeit nachgewiesen werden.
 
Verständlich wurde dargelegt, wie durch Einsatz von Sensorik die Qualität der Aufzugstechnik professionell messbar und prüfbar wird und daraus Kriterien für die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kostenoptimierung zu Errichtung, Betrieb und Instandhaltung abgeleitet werden.

Setzt man voraus, dass Qualität das ist, was der Kunde wünscht, so ergeben sich mit der Messtechnik Faktoren für die Definition der

Fahrqualität (u. a. nach ISO 18?738),
Leistungsqualität (z. B. Geschwindigkeitsprofile oder Beschleunigungen) und
Materialqualität sowie
Montage- und Dienstleistungsqualität.
 
Sie können zukünftig in der Vereinbarung von Bauherr oder Betreiber mit dem Montage- oder Servicebetrieb festgelegt werden. Hier entsteht der Bezug zu den in anderen Branchen bereits angewandten Service Level Agreements.

Nachfolgend fasste Götz Benczek von der Firma Dietz seine vielfältigen Erfahrungen in Bezug auf Fehler der Mechatronik bei Aufzugsanlagen zusammen. Eingehend erläuterte er die kritischen Zustände, ihre Entdeckung und den Einsatz der hierzu tauglichen Messgeräte LiftPC und PMT für die Qualitätssicherung oder die Fehlerfindung.

Anhand von Dokumentationen zeigte er die Bewertung, Kenntlichmachung und Vermeidung von Fehlern auf. Darüber hinaus belegte er mit Licht den so genannten „Pfusch an Aufzugsanlagen“, sei es durch fehlerhaftes Material, falsche Montage der Komponenten, nicht gemessene Einstellung der Geometrie, des Antriebes oder der Fahrgeschwindigkeit.

Hermann Dany – Vorstand der Vereinigung mittelständischer Aufzugsunternehmen VmA und geschäftsführender Gesellschafter der Firma Dany-Aufzüge – berichtete vom praktischen Einsatz der Messtechnik mit dem mobilen LiftPC-Diagnose-System für die Montage und die Instandhaltung. Er demonstrierte das Messen mit dem mobilen Seillastsensor zur Kontrolle und rechnerunterstützten Einstellung gleichmäßiger Seilbelastung. Seine Bewertung einer gleichmäßigen Seilbelastung als vorbeugende Instandhaltungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie die Folgen von Verschleiß bei Seilen und Rollen bei ungleicher Lastverteilung wurden aufmerksam aufgenommen.
 
Robert Buhmann – Vorstand der Ingenieure für Förder- und Aufzugstechnik IAF und geschäftsführender Mitgesellschafter der Firma AAE Aufzugs-Anlagen-Engineering – ging weiterführend darauf ein, wie Mess- und Prüfdaten für Betreiber gesammelt und ausgewertet werden können. Hierzu vermittelte er mit direkter Internetverbindung – live – Einblicke in die Nutzung einer aus Betreibersicht für Aufzüge relevante Datenbank.

Anhand deren Aufzeichnungen ergeben sich Werte, die dem Betreiber Informationen über Grunddaten, Verfügbarkeit, Zustand, Instandhaltungsmaßnahmen und Prüfungen vermitteln. Zugleich lassen sich die Daten auch zur Kostenanalyse, zu Dienstleistungs- und zu Nutzungsfehlern auswerten. Damit wurde auf erfreuliche Weise gezeigt, wie Anregungen des „Mannheimer Symposiums zur zustandsorientierten Instandhaltung“ vom Februar 2003 realisiert werden. Zugleich hob R. Buhmann hervor, wie zukünftig zur Qualitätssicherheit, insbesondere aber zu kostenoptimiertem Betrieb, eine solche Datensammlung als Expertensystem sowohl von Betreibern wie von Instandhaltern weiter ausgebaut und genutzt werden kann.

Darauf aufbauend führte Wilhelm Henning, Geschäftsführer von Firma moBiel, die Forderungen der Betreiber an eine „zukunftsorientierte Instandhaltung von Aufzugsanlagen“ fort. Anhand praktischer Erfahrungen überzeugte er mit seinen Ausführungen über moderne Instandhaltungsstrategie; deren Eckpfeiler sind
 
Qualitätssicherheit der Produkte,
Zuverlässigkeit des Betriebes,
Verfügbarkeit der Anlagen,
Instandhaltungsaufwand sowie
Kostentransparenz und Kostenplanbarkeit.
 
Betreiber und Management-Beauftragte erwarten, dass ihnen durch nachweisbare und gemessene Daten der Zustand und die erforderliche Instandhaltung dokumentiert wird. Sie wünschen ergänzend vorausschauende verlässliche Informationen für die Kostenplanung. Es zeichnet sich ab – so W. Henning – , dass die Übermittlung erweiterter Betriebsdaten in gleichem Sinne für die Abwendung von Betriebs- wie die Produkthaftungsfällen gilt.

Darüber hinaus zeigte der Referent auf, wie über die Betriebssicherheits-Verordnung hinaus auch andere Normen und Vorschriften, wie z. B. die BO-Strab, auf die Instandhaltung von Aufzugsanlagen Einflüsse haben.
 
Horst Schickor von Firma Niggemeier & Leurs und Klaus Rütten vom Ingenieurbüro für Aufzüge und Fördertechnik Rütten berichteten von der Praxis für die Praxis. Sie erläuterten die Abläufe der Aufzugsmontage und des Service sowie den Einsatz mobiler Messtechnik zur Bewertung von Aufzugsanlagen.

Einerseits verdeutlichten sie die Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften und Normen, die bei der Errichtung und Instandhaltung von Aufzugsanlagen zu beachten sind. Andererseits wurde belegt, wie bei guter Zusammenarbeit von Bauherr, Betreiber oder Facility-Manager und Planer, Errichter, Instandhalter strategische Planungen, operative Maßnahmen und eingehende Dokumentationen die Qualität und Verfügbarkeit von Aufzugsanlagen erhöhen. Beide verwiesen darauf, dass Aufzugsanlagen individuell auf ihren Zweck, Einsatzort und ihre Nutzung zu beurteilen sind. Doch gerade hierfür biete die moderne Messtechnik mit LiftPC-Diagnose oder PMT auswertbare Daten, die zwangsläufig zu Qualitätssteigerung führen und mit ihrem Nachweis Herstellern, Instandhaltern und vor allem Betreibern Rechtssicherheit bieten.
 
Holger Schönfelder von Firma Bosch erläuterte das Problem der Betreiber, für den Betrieb von Aufzugsanlagen eine stets erreichbare Ansprechstelle mit der Möglichkeit der Organisation eines unverzüglichen Befreiungsdienstes zu haben. Aus dem breiten Produktspektrum von Firma Bosch stellte er speziell das Aufzugs-Notrufsystem mit den möglichen Interventionen vor. Er unterlegte seine Äußerungen mit seinen langjährigen Erfahrungen. Die Wirksamkeit des Boschsystems belegte er anhand der Kundenzahl und Kundenzufriedenheit. Damit konnte weiteres Vertrauen in die Entwicklung externer Dienstleistungen für den Aufzugsbetrieb gewonnen werden.

Zum Abschluss des ersten Tages sicherte Philip Molineus zu, dass die Technologie und Messgeräte zur permanenten oder mobilen Diagnose und die Reports handelsüblich bleiben. Damit erhalten die gesamte Branche und auch die Bauherren, Betreiber oder Facility-Manager die Möglichkeit,

eigenständig die Güte der Aufzugsanlagen festzustellen,
die in Diskussion befindliche „Bewertung nach Aufzugsklassen“ vorzunehmen bzw.
eine durch Wettbewerb begünstigte zustandsorientierte Instandhaltung zu organisieren.
 
Für die Teilnehmer war damit die Angst vor neuer „Monopolstellung der Instandhaltung von Aufzugsanlagen und ihre Bewertung“ überwunden.
 
Das Betreiben von Aufzugsanlagen nach europäischem Recht und der Betriebssicherheits-Verordnung erläuterte Ernst Siekhans vom Verband der Technischen Überwachungsvereine VdTÜV. Deutlich und verständlich zeigte er auf, wie europäisches Recht in deutsches Recht umgesetzt wurde und nun einzuhalten ist.
 
Beachtlich waren seine anschaulichen Ausführungen zum Erfolg der neuen Betriebssicherheits-Verordnung, wobei die zukünftige Einteilung der Aufzugsanlagen nach den Ausführungen der Zentralstelle für Ländersicherheit sowie die Auswirkungen auf die Prüfungen und Prüffristen mit aufgenommen werden konnten.

Nachfolgend berichtete Uwe Schering als Verantwortlicher für den Betrieb von Aufzügen und Fördereinrichtungen beim Universitätsklinikum Düsseldorf über seine Erfahrungen und seine Forderungen an eine bedarfsgerechte Instandhaltung. Hier wurde ersichtlich, welcher Unmut seitens der Betreiber wegen der immer noch gehandhabten zeitabhängigen Wartung, der mangelhaften Transparenz für die Leistungen und der Kosten besteht. Dringlich wurden weitere Realisierungsschritte für die Instandhaltungsreform angemahnt. Doch wurden auch in Eigenverantwortung des Betreibers erstellte Lösungen für den optimierten Betrieb vorgestellt, die durch beispielhafte Partnerschaftsmodelle mit regionalen Fachbetrieben ergänzt sind.

Diesen Ausführungen setzte Hansjürgen Stimpel als selbstständiger Fachplaner sein Konzept „fundierte Beratung“ gegenüber. Bereits bei der Bauplanung und im weiteren Verlauf bei der Ausschreibung und Vergabe werden von ihm die Produkte und Dienstleistungen genau bewertet. Daraus leitet er die Folgebetreuung und die vertraglichen Vereinbarungen – in gleicher Weise wie bei den Service Level Agrements – ab. Mit nachvollziehbaren Rechnungen belegte er die Reduzierung der Kosten im Betrieb. Zu berücksichtigen seien die neuen Technologien, die immer mehr den Markt beherrschen. Um so mehr bedürften sie einer kritischen Kontrolle. Kontrolle aber bedeutet Messen. Und Messen macht vergleichbar. Nachfolgend nannte er die Voraussetzung für fundierte Planung durch Fachplaner: „Ein Mittler zwischen den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden und ein fairer Partner für die Auftragnehmer zu sein.“
 
Aus ihrer Praxis bei der Inbetriebnahme und Instandhaltung von Aufzugsanlagen berichteten Thomas Schmidt und Peter Freundorfer von Aufzugwerke Schmidt & Sohn. Sie konnten auf beachtliche Leistungen verweisen, bei denen in über 100 Fällen bereits die Messtechnik zur Qualitätssicherung und Dokumentation eingesetzt wurde. Eingehend wurden die Prozesse des Messens und der Bewertung der Messdaten betrachtet und mit festgelegten Qualitätsstandards verglichen. Dabei ergibt sich ein erhebliches Potential für die Fehlervermeidung. Hinzu kommt der Einsatz der mobilen LiftPC-Diagnose oder PMT bei der Reparatur. Hier wird anhand der erzeugten Messdaten entschieden, ob eine Reparatur, ein Produktersatz oder eine explizit aufwendige Produktprüfung im Herstellerwerk erfolgen.

Daran anschließend informierte Peter Pini, beratender Ingenieur und Produktentwickler für Firma Henning, über die neusten Entwicklungsergebnisse und ihren praktischen Nutzen. Er verwies vor allem auf die erweiterten Messmöglichkeiten mit den mobilen LiftPC-Diagnosegeräten. So lassen sich demnächst mit Diagnosegeräten auch die Treibfähigkeit, der Fang und die Triebwerksbremse ökonomisch messen, dokumentieren und bewerten.
 
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Mit diesen Entwicklungen der mobilen und permanenten Diagnosen wurde nachgewiesen, wie die seit längerem angemahnten Reformen
 
zur Handhabung „zustandsorientierter Instandhaltung“ und
zum Thema „Messen und Dokumentieren statt Prüfen“
 
zu realisieren sind. Die Betreiber, Fachplaner und Service-Dienstleister diskutierten den besonderen Nutzen dieser Entwicklungen sehr lebhaft.
 
Nachfolgend und im unmittelbaren Zusammenhang demonstrierte Tim Ebeling, Firma Henning, die Fernüberwachung mit fest installierten Diagnosegeräten, wie sie vom Arbeitsplatz der Mon-tage-/Servicebetriebe bedient werden können. Direkt vom Vortragspult aus loggte er sich in fahrende Aufzugsanlagen ein, frug Zustände ab und zeichnete relevante Betriebsdaten auf.

Ein Untersuchungsergebnis des Staatlichen Amtes für Arbeitsschutz in Wuppertal erläuterte Rolf Wagner. Anhand dieser Untersuchung belegte er eine unzureichende Handhabung der Sicherheitsmaßnahmen seitens der Betreiber, insbesondere die schlechte Erreichbarkeit von Aufzugswärtern. Im Jahr 2000 wurde bei über 100 Prüfungen festgestellt, dass in nur 4 Fällen eine Vorsorge für die Alarmierung im Notfall vorlag und ein Aufzugswärter angetroffen werden konnte. Um so eindringlicher wurde von ihm hervorgehoben, wie für den sicheren Betrieb die neue – für Aufzugsanlagen seit 2003 geltende – Betriebssicherheits-Verordnung zu beachten ist. Sie verlangt erhöhte Verantwortung der Betreiber. Diese sollte gegebenenfalls – dem Stand der Technik gemäß – durch technische Mittel zur Notbefreiung verbessert werden. Risiken sollten sich Betreiber gar nicht erst aussetzen, da bei Pflichtverstößen wie im genannten Falle von den Aufsichtsorganisationen die Aufzugsanlagen stillgesetzt werden können.
 
Dem folgten Erläuterungen vom DLI zum Ersatz des früheren Aufzugwärters durch elektronische Überwachung. Mit einem Vergleich wurden die Funktionen abgehandelt. Nachfolgend wurden die Ersatzmaßnahmen vorgestellt. Als Ergebnis wurde die elektronische Überwachung als das zuverlässigere, bessere und kostengünstigere Modell beschrieben.

Ralf Gerhard Schmidt, Geschäftsführer bei Firma Förster, ging – das Symposium abrundend – auf die Faktoren für eine lange Lebenszeit von Aufzugsanlagen ein. Von ihm wurde besonders betont, wie sich dokumentierte Montagequalität auswirkt. Er führte die bisherigen Realisierungsbestrebungen der Instandhaltungsreform fort mit Beispielen aus seiner – nach ISO 9001:2000 und ARL umfassend zertifizierten – Firma. Dort wird durch Messen und Kontrollen die Montage dokumentiert. Dieses wirkt sich auf die festzulegenden Serviceleistungen positiv aus. Die Basisdaten für die Qualität sind
 
Material,
Montage und
Betriebsablauf.
 
Die Feststellungen münden ein in eine Ergebnisdokumentation. In dessen Leitfaden werden berücksichtigt: Beratung, Bedarf, Verkauf, Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme, Abnahme, Betrieb. Die gewonnenen Daten bieten wiederum die Grundlage für Verbesserungspotenziale.

Die Ausführungen verdeutlichten, wie mechatronische Systemkompetenz als Wettbewerbsvorteil für den Montage- und (späteren) Servicebetrieb genutzt werden kann. Dabei wird als neues Montage- und Instandhaltungswerkzeug die mobile LiftPC-Diagnose eingesetzt. Die Instandhaltung selbst wird mittels messtechnischer Visualisierung und neuer Vertragsformen übernommen. Dabei leistet die Messtechnik die Sicherstellung und Gewährleistung eines zwischen Bauherr oder Betreiber zu vereinbarenden Qualitätsstandards mit anlagen- und nutzungsspezifischer Auswertung.
 
Nach der Zusammenfassung und abschließenden Diskussion dieser umfangreichen Informationen oblag es Dirk Henning, einen Ausblick zu geben: Er teilte letztlich mit, dass nach den vielen Anregungen die Symposiumsreihe auch im Jahr 2005 fortgesetzt wird. Die Teilnehmer dankten mit Beifall für die Referenten wie die Veranstalter.

Friedhelm Meermann

4/2004