Ausgabe 2/2006


03/01/06

Moderne Technik im Aufzug


IV. Schwelmer Symposium - 15. und 16. Mai 2006
 
Bereits zum IV. Mal findet im Mai das Schwelmer Symposium statt. Eine mittlerweile internationale Veranstaltung, in der in kurzen Referaten die modernen Techniken und Trends im Aufzugsbau beleuchtet werden. Im Hotel Haus Friedrichsbad in Schwelm werden die Teilnehmer wieder optimale Bedingungen vorfinden. Im Anschluss finden Sie einige Abstracts der Themen.
Kategorie: Fachaufsaetze Ausgabe 2/2006
Erstellt von: Editor
Im Hotel Haus Friedrichsbad in Schwelm werden die Teilnehmer wieder optimale Bedingungen vorfinden.
 
Im Anschluss finden Sie einige Abstracts der Themen.
 
Anmeldungen sind noch bis zum 30. April 2006 möglich.
 
Der Betreiber und die moderne Technik
 
Betreiben immer auf dem neuesten Stand der Technik? Aber was, wenn meine Aufzüge schon sehr alt sind? Die Technik von heute ist morgen schon ein alter Hut. Dann schon wieder modernisieren?
Klaus Arnold
 
Gefährungsbeurteilung - Akuter Handlungsbedarf im Zuge von MOD
 
Eine Gefährdungsbeurteilung gemäß Betriebssicherheitsverordnung wird von einigen Betreibern als ein lästiges und kostspieliges Übel angesehen. Auf Grundlage einer Gefährdungsbeurteilung kann die Sicherheit am/im Aufzug erhöht und somit eine Werterhöhung der Aufzuganlage erreicht werden. Zusätzlich erhält der Betreiber, bei einer sorgfältig durchgeführten Gefährdungsbeurteilung, Informationen zu dem zukünftigen Investitionsbedarf. Im Rahmen einer Modernisierung werden in aller Regel viele Punkte des ermittelten Handlungsbedarfes abgearbeitet. Zusätzlich wird die Anlage näher an den Stand der Technik herangeführt.
Horst Schickor
 
Technologie in Glas
 
Eleganz, Transparenz, Exklusivität - diese, und noch viel mehr, Aspekte stehen und sprechen für Bedienelemente in Glas.
Einzigartige Innovationen auf diesem Gebiet bietet die SCHAEFER GmbH mit Tableaus und Paneelen in Kombination von Glas und Edelstahl, mit Rufsäulen aus transparentem oder satiniertem Glas und mit dem preisgekrönten 3D-Glastableau.
Dipl.-Ing. Michael Gubisch
 
Sieben Jahre Gearless-Antriebe - Ein Blick zurück
 
Ob Magnete, Drehgeber, Bremsen, DC, asynchron, synchron, alles dreht sich um den Gearless! Wir lüften das Geheimnis um Rundlauf und Geräusche; betrachten Probleme mit Bremsen, Lagern, und Gebersystemen; lernen den Nutzen und auch die Gefahren im Umgang mit der Gearless-Technologie kennen und geben Entscheidungshilfe zur Auswahl der optimalen Winde!
Dipl.-Ing. Götz Benczek
 
Grundlagen der getriebelosen Synchronmaschinen
 
Wie funktioniert dieser Antrieb, welche Komponenten sind zu seinem Betrieb notwendig und welche Unterschiede gibt es zu dem bekannten Asynchronmotor? Erstellung der Energiebilanz einer Synchronaufzugsmaschine und verschiedener Aufzugsgetriebe. Vergleich von Vor- und Nachteilen des getriebelosen Aufzugsantriebes mit dem getriebebehafteten Aufzugsantrieb.
Dipl.-Ing. Dieter Rieger
 
Heutige und künftige Vorraumüberwachung von Aufzugstüren
 
Heute sind Lichtsensoren auf dem Markt, die zusätzlich zum Eingangsbereich den Vorraum von Lifttüren überwachen. Die Sensorik darf jedoch den Lift nicht unnötig aufhalten, sondern nur auf Personen ansprechen, die den Lift wirklich betreten wollen. Im Vortrag werden verschiedene Lösungen präsentiert und einander gegenüber gestellt. Der Vergleich schließt auch zukünftige Konzepte mit ein, deren Realisierung dank einer neuartigen Kamera-Technologie mit effektiver Distanzmessung ermöglicht wird.
Dr. Daniel Lippuner
 
Steuerung, Umrichter und Antrieb - Systempakete für Modernisierungen
 
„3 Komponenten, die in verschiedenen Ausführungen kundenspezifisch zusammengestellt werden können. Perfekt aufeinander abgestimmt und von einem Hersteller bzw. Lieferanten geliefert. Modernisierungslösungen klassisch als Standard und auch für MRL-Anwendungen einsetzbar.“
Dipl.-Ing. Günther Stoll
 
The power of ideas for the elevator world
 
„Roten Knopf drücken - messen - vergessen!”
Mit einer neuen Modularität und zusätzlichen Applikationen startet die Siemens AG mit der „AT-Plattform” in die nächste zukunftsweisende Generation der Aufzug-/Kabinentechnik
Hans Wilhelm Wilken
 
Energieeinsparung gemäß EnEV durch technischen Brandschutz im Aufzugsschacht
 
In Deutschland gibt es ca. 500 000 Aufzüge, die mit einer dauerhaften Entrauchungsöffnung von 0,1 m² ausgestattet sind. Dieses bedeutet eine Gesamtfläche von 50 000 m² aus beheizten Gebäuden. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) lässt diese Vorgehensweise nicht mehr zu. Der Vortrag zeigt Lösungsmöglichkeiten für diese Problemstellung auf und berücksichtigt hierbei auch die EN 81-73.
Kurt Seifert
 
Stresstest für Antriebe beim ZFA - Belastungen auf Antriebe bei springendem Gegengewicht
 
Messtechnischer Abgleich der auftretenden Belastungen für eine Aufzugmaschine unter verschiedenen Lastbedingungen in einem Versuchsturm des ZFA Roßwein. Bestimmung der Belastungsdaten für Not-Aus-Situationen bzw. des bei Fangproben möglichen springenden Gegengewichts für die Erstellung eines komplexen Rechenmodells (Cymex-Lift).
Ulrich Nees
 
Lieferung von maßgeschneiderten Komponentensets mit kompetenter Beratung und der Systemkompetenz des Komponentenlieferers
 
Auf Grund der Komplexität von triebwerksraumlosen Aufzügen werden vom Markt flexible Paketlösungen gefordert, mit denen die unterschiedlichen Anforderungen wirtschaftlich realisiert werden können. Neben der Möglichkeit einer Lieferung aus einer Hand, ist der Aspekt der rechtlichen Sicherheit ein wichtiger Entscheidungsgrund.
Zusätzlich zu MRL-Sets liefert LiftEquip auch Komponenten-Sets für Aufzüge mit Triebwerksraum. Bei allen Sets können die Lieferumfänge kundenspezifisch definiert werden.
Volker Lenzner
 
LiftproXP - ein vollständiges Prüfsystem auf höchstem technischen Niveau bei erstklassigem Handling
 
Berechnungs- und Prüfprogramm für das Inverkehrbringen von Aufzügen im Geltungsbereich der Europäischen Aufzugsrichtlinie. Gesamte Dokumentation auf Mausklick.
Dipl.-Ing. Wolf Rüdiger Ehry
 
Erkenntnisse aus Unfalluntersuchungen an Aufzugsanlagen
 
Entwicklung des Unfallgeschehens an Aufzugsanlagen,
Unfallursache: unbündiges Anhalten,
Unfallursache: schließende Türen,
Unfallursache: „Unfall Ahlen“
Heinz Duda
 
Schutzmaßnahmen gegen Übergeschwindigkeit des aufwärts fahrenden Fahrkorbs und unkontrollierte Fahrbewegung bei geöffneter Tür (EN 81-1 und EN 81-80)
 
In dem Vortrag werden verschiedene Möglichkeiten zur Absicherung der Kabine gegen Übergeschwindigkeit vorgestellt. Des Weiteren wird auf die Problematik der Stillstandsüberwachung an der Haltestelle eingegangen. Hierbei werden verschiedene Überwachungsverfahren vorgestellt.
Heinrich Reiter
 
Aufzugsqualität im Betrieb -Nachweis und Gütegrade auf Basis VDI 3110
 
Vielfach wird bei der Kundenbeziehung zwischen Fachplanern und Montage-/Servicefirmen für Aufzüge der Begriff „Aufzugsqualität“ genutzt. Der Entwurf der VDI-Richtlinie 3810 Bl. 6 gibt erstmals Empfehlungen für eine objektive Bewertung.
 
Ausgehend von diesen Empfehlungen berichtet der Referent über Kennwerte für die Bestimmung von „Qualität“ bei Aufzügen. Er zeigt die Bestimmungs-, Erfüllungs- und Nachhaltigkeitsfaktoren. Im Fazit werden die Zusammenhänge und wirtschaftlichen Folgen für den Betrieb und die Instandhaltung aufgezeigt.
Dipl.-VerwW. Friedhelm Meermann
 
Durchführung einer Gefahrenanalyse
 
Die Durchführung und Dokumentation der Gefahrenanalyse nach den EG-Richtlinien für Aufzüge und Maschinen ist zwingende Voraussetzung für das Inverkehrbringen von Aufzügen. In diesem Vortrag wird vermittelt, wann wer wie zu welchen Zweck und in welchem Mindestumfang eine Gefahrenanalyse durchführen muss.
Dipl.-Ing. Gerhard Quanz
 
Verfügbarkeit von Aufzügen aus Betreibersicht
 
1 Erwartungshaltung des Nutzers
2 Einflussfaktoren auf die Verfügbarkeit von Aufzugsanlagen
3 Wege zur Erhöhung der Verfügbarkeit
 
Im Rahmen von Punkt 3 werden auch die Verwendung von Monitoring- und Diagnosesystemen angesprochen.
Thilo Gotthardt
 
Offene Kommunikation im Aufzug - Vorteile durch offene Bussysteme im Aufzugsbau
 
Der Anteil elektronischer Sensoren und Aktoren im Aufzug wird immer größer. Damit aus den einzelnen Komponenten ein funktionierendes Gesamtsystem werden kann, müssen diese Komponenten miteinander kommunizieren.
 
Der Vortrag stellt anschaulich die Vorteile dar, die sich aus der Verwendung offener, genormter Protokolle ergeben. An Hand von Beispielen wird die Verwendung von CANopen und Internetprotokollen im Aufzug erläutert.
Dipl.-Ing. Jörg Hellmich
 
JADE - Ein triebwerksraumloses Aufzugskonzept von LM LIFTMATERIAL
 
Vorgestellt wird eine weitere Lösung triebwerksraumloser Aufzüge. Das Konzept berücksichtigt wesentlich den Markt kleinerer Tragfähigkeit (von 225 kg bis 1050 kg), beinhaltet auch Lösungen für Modernisierungen und Nachrüstungen an Gebäuden und wurde, wie alle Produkte von LM LIFTMATERIAL, besonders flexibel gestaltet.
Dipl.-Ing. Christoph Kressirer
 
Der Aufzugsschacht/Gestern - Heute - Morgen
 
In obigem Thema soll kurz die Entwicklung der Bedingungen und Vorschriften über die Jahre hinweg betrachtet werden. Gleichzeitig wird ein kritischer Blick auf die aktuelle Situation mit all den notwendigen und überflüssigen Problembedingungen, die sich der Aufzugbau selbst geschaffen hat, geworfen.
 
Was ist noch alles realisierbar, um die Wünsche der Architekten zu erfüllen. Anregungen und Lösungsansätze mit der Gelegenheit zur kritischen Nachfrage. Wie sollen, können, die Verbände auf die neuen Situationen eingehen?
 
1. Teil: Kurzer Rückblick in die Historie
 
- Gültige Normen
- Alte Schächte
- Schutzräume
 
2. Teil: Aktueller Stand
 
- Gültige Normen
- Prinzipskizzen
- Standardausführung
- Sonderbedingungen
 
3. Teil: Zukunftsausblick
 
- Welche Normen sind anwendbar?
- Was wird bauseitig gewünscht und was ist technisch möglich?
- Welche zusätzliche Gefahrenpotenziale müssen beachtet werden?
- Baumusterprüfung oder Einzelabnahme
Johann Berchtenbreiter
 
Komfort- und Verschleiß-Wächter am Aufzug - Trend und Vision
 
Immer mehr Sensoren und Elektronik am Aufzug erfassen und kontrollieren immer genauer dessen Zustände. Wie können diese Daten zu einer sinnvollen Vorausberechnung für Verschleiß und Ausfallwahrscheinlichkeit genutzt werden?
 
Ist eine kompakte Lösung denkbar?
Dipl.-Ing. Peter Pini
 
Seilspannungen am Aufzug schnell und richtig messen und einstellen
 
Das mobile Seillast-Messsystem MSM12 ist nach einem neuen Patent aufgebaut und dadurch für verschiedene Seildurchmesser und Seilarten gleichermaßen geeignet. Es ermittelt für jedes Seil die Seilspannung und in der Summe das Kabinengewicht. Außerdem erlaubt es sehr schnell und einfach die Einstellung der Seilspannungen.
Tim Ebeling, Henning GmbH
 
„Wo ist meine Kabine“
 
„LIMAX - das einzigartige Kabinen-Positioniersystem der ELGO Electric GmbH erobert die Aufzugsbranche. Einige Features die das bekräftigen: Verfahrgeschwindigkeit bis zu 16 m/sek; max. Verfahrweg 1000 m; schmutzunempfindlich; geführte oder ungeführte Versionen sind verfügbar.“
Maurizio Caviti
 
Kundenwunsch: Von der Idee bis zur Realisierung am Beispiel Main Building Frankfurt
 
Ein Bürogebäude, flexibel für 1 bis max. 60 Mieter war die Planungsaufgabe für Architekt und Ingenieure. Verbunden mit einer Top-Adresse im Zentrum Frankfurts sollte es (natürlich dennoch bei festem aber knappem Budget) der Adresse angemessen hochwertig ausgestattet werden. Das Gesamtergebnis kann sich sehen lassen. Bei den Aufzügen sind es 10 erstklassige Personenaufzüge, 2 ebensolche Lastenaufzüge, 2 triebwerksraumlose Parkhausaufzüge und als Highlight 2 moderne „Paternoster“.
Rudi Becker
 
2/2006